Olivia Rodrigo kontert Kritik an ihren "Babydoll"-Outfits mit klarem Statement
Aldo RömerOlivia Rodrigo kontert Kritik an ihren "Babydoll"-Outfits mit klarem Statement
Olivia Rodrigo wehrt sich gegen Kritik an ihren „Babydoll“-Outfits, die kürzlich für einen Shitstorm sorgten. Die als „Babydoll-Kleid-Debatte“ bekannte Kontroverse entbrannte nach ihrem Musikvideo zu Drop Dead und einem Auftritt in Barcelona. In einem neuen Interview bezeichnete sie die Reaktionen als „seltsam“ und „beunruhigend“ – und bleibt bei ihren künstlerischen Entscheidungen standhaft.
Auslöser der Diskussion war Rodrigos Auftritt in voll bedeckenden, kindchenhaft wirkenden Kleidern – sowohl im Drop Dead-Video als auch bei einem Live-Konzert. Kritiker warfen ihr vor, sexualisierte Bilder mit jugendlichem Stil zu vermischen, was eine breite Debatte auslöste. Doch die 21-jährige Sängerin wies Vorwürfe zurück, sie würde sich mit ihrer Mode infantilisieren.
Stattdessen argumentierte sie, die Empörung offenbare ein grundlegenderes Problem: die Tendenz der Gesellschaft, Frauen für die Sexualisierung durch Männer verantwortlich zu machen. Aus ihrer Sicht zeige die Kritik, wie sehr pädophile Untertöne in der Kultur normalisiert seien. Rodrigo verwies darauf, dass sie in der Vergangenheit deutlich freizügigere Outfits getragen habe – ohne vergleichbare Vorwürfe.
Im New-York-Times-Popcast erklärte sie, ihr „Babydoll“-Look sei von feministischen Punk-Ikonen wie Kathleen Hanna und Courtney Love inspiriert. Für sie stehe der Stil für Stärke, nicht für Unterwerfung. Love selbst sprang Rodrigo später in sozialen Medien bei und teilte unterstützende Posts während der Kontroverse.
Die Debatte fällt zeitlich mit Rodrigos anstehendem Album You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love zusammen, das am 12. Juni erscheint. Die Platte enthält bereits erfolgreiche Singles wie Drop Dead und The Cure, die in der Popkultur für Furore sorgen.
Rodrigos Stellungnahme lenkt die Diskussion auf Selbstbestimmung und kulturelle Doppelstandards. Während ihr Album nächsten Monat erscheint, beobachten Fans und Kritiker gespannt, wie sich ihre künstlerische Vision weiterentwickelt. Die Kontroverse hat das „Babydoll“-Kleid bereits zu einem prägenden Markenzeichen ihrer aktuellen Phase gemacht.






