NRW verdoppelt Solarausbau bis 2030 mit 21 Gigawatt und neuen Fördermillionen
Walburga HornigNRW verdoppelt Solarausbau bis 2030 mit 21 Gigawatt und neuen Fördermillionen
Nordrhein-Westfalen (NRW) treibt den Ausbau der Solarenergie entschlossen voran. Das Land hat die Förderung für Freiflächen-Photovoltaikanlagen erneuert und strebt an, die aktuelle Kapazität bis 2030 auf mindestens 21 Gigawatt zu verdoppeln. Damit werden klassische Solarparks, Agri-PV-Anlagen sowie schwimmende Solaranlagen in der gesamten Region gefördert.
Aktuell gibt es in NRW über 1.300 Freiflächen-Solaranlagen mit einer kombinierten Leistung von 888 Megawatt. Allein in den Jahren 2023 und 2024 kamen rund 280 Megawatt neue Kapazität hinzu. Bis Ende August 2025 sollen weitere 125 Megawatt ans Netz gehen.
Das erneuerte Förderprogramm sieht finanzielle Unterstützung für verschiedene Anlagentypen vor. Konventionelle Solarparks können bis zu 20 Prozent Förderung erhalten, während schwimmende Solaranlagen mit bis zu 25 Prozent unterstützt werden. Zudem werden bis zu 70 Prozent der Beratungskosten für Planung und Umsetzung übernommen. Allerdings können nur Projekte, die nicht nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) förderfähig sind, von diesem Programm profitieren.
Für die Initiative wurden bis Jahresende zusätzliche 10 Millionen Euro bereitgestellt. Das Programm richtet sich an ein breites Spektrum an Solarprojekten, darunter Agri-PV-Systeme, die Landwirtschaft mit Energieerzeugung verbinden, sowie schwimmende Solaranlagen auf Gewässern.
Mit der erhöhten Förderung will NRW den Solarausbau beschleunigen und das Ziel für 2030 erreichen. Durch finanzielle Anreize für verschiedene Anlagentypen erwartet das Land einen kontinuierlichen Kapazitätszuwachs. Die zusätzlichen 10 Millionen Euro sollen das Wachstum in den kommenden Monaten weiter vorantreiben.






