NRW übernimmt ab 2026 GEMA-Gebühren für gemeinnützige Feste und Vereine
Edmund HeckerNRW übernimmt ab 2026 GEMA-Gebühren für gemeinnützige Feste und Vereine
Nordrhein-Westfalen startet neue Initiative zur Förderung gemeinnütziger Veranstaltungen
Ab dem 1. Juli 2026 übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen die GEMA-Gebühren für viele gemeinnützige, kirchliche und vereinsinterne Veranstaltungen. Mit der Maßnahme sollen das ehrenamtliche Engagement gestärkt und die Organisation lokaler Feste, Jubiläen und anderer Zusammenkünfte erleichtert werden.
Gefördert werden Veranstaltungen mit Live- oder aufgezeichneter Musik, bei denen kein Eintrittsgeld erhoben wird. Die Veranstaltungsfläche darf maximal 500 Quadratmeter groß sein. Jede Organisation kann im Rahmen der Regelung bis zu vier Veranstaltungstage pro Jahr geltend machen.
Nicht abgedeckt sind Konzerte, Tanzveranstaltungen, Hintergrundmusik sowie gestreamte Auftritte. Für die Initiative stellt das Land bis Ende 2027 drei Millionen Euro bereit. Rund 33.500 Vereine und Organisationen in Nordrhein-Westfalen sollen davon profitieren.
Geprüft wird derzeit, ob künftig auch Karnevalsumzüge und Schützenfestprozessionen in die Förderung aufgenommen werden könnten. Der Solinger CDU-Landtagsabgeordnete Sebastian Haug begrüßte die Entscheidung öffentlich.
Die finanzielle Entlastung soll Vereinen und Verbänden mehr Spielraum verschaffen, um sich auf ihre Kernaufgaben zu konzentrieren und das Gemeinschaftsleben zu bereichern. Die Vereinbarung stellt einen wichtigen Schritt dar, um die Kosten für gemeinnützige Veranstalter in der Region zu senken.






