NRW kämpft mit neuem Programm gegen Fachkräftemangel in Kitas
Nordrhein-Westfalen startet neues Förderprogramm gegen Fachkräftemangel in Kitas
Nordrhein-Westfalen hat ein neues Förderprogramm aufgelegt, um dem Personalmangel in Kindertageseinrichtungen entgegenzuwirken. Die Initiative unterstützt Quereinsteiger, indem sie deren Ausbildungskosten übernimmt, während sie parallel in Teilzeit in der frühen Kindheitsbildung arbeiten. Eine der ersten Bewerberinnen, Heidi Borda, hat kürzlich einen Probearbeitstag in der AWO-Kita Sonnenblume in Alfter absolviert.
Heidi Borda, eine Biologieprofessorin aus Peru, brennt darauf, ihre Begeisterung für die Natur an kleine Kinder weiterzugeben. Ihr akademischer Werdegang hat bereits das Team der Kita Sonnenblume beeindruckt – dort ist Biologie ein beliebtes Thema unter den Kindern. Sandra Lütz, die Kitaleiterin, ist überzeugt, dass Bordas wissenschaftliches Know-how eine wertvolle Bereicherung wäre.
Das landesgeförderte Programm zielt darauf ab, Fachkräfte aus verschiedenen Berufsfeldern für die Kinderbetreuung zu gewinnen. Die Teilnehmer absolvierten eine berufsbegleitende Teilzeitausbildung, deren Kosten vollständig vom Land getragen werden. Borda erfüllt bereits eine zentrale Voraussetzung – sie verfügt über einen akademischen Abschluss – und ist damit für die nächsten Schritte qualifiziert.
Die Bewerbungen für das Pilotprojekt laufen bereits in der Kita Sonnenblume ein. Die Initiative soll frische Impulse in die frühe Bildung bringen und gleichzeitig dem anhaltenden Mangel an qualifiziertem Personal begegnen.
Bordas Probearbeitstag markiert den Beginn eines möglichen neuen Karrierewegs für sie. Wird siegenommen, wird sie dem Kitateam beitreten und parallel ihre Ausbildung zur Erzieherin absolvieren. Der Erfolg des Programms könnte weitere Fachkräfte in der Region ermutigen, in den Erziehungsberuf zu wechseln.






