Rund fünf Millionen Pendler in NRW - NRW bleibt Autoland: Warum Pendler auf das eigene Fahrzeug setzen
Pendelgewohnheiten in Nordrhein-Westfalen blieben 2024 weitgehend unverändert – das Auto bleibt Spitzenreiter beim Arbeitsweg
Fast fünf Millionen Menschen fuhren 2024 in Nordrhein-Westfalen für ihre Arbeit in eine andere Stadt, während 4,4 Millionen innerhalb ihrer eigenen Kommune blieben. Die aktuellen Zahlen zeigen nur einen leichten Anstieg der überörtlichen Pendlerbewegungen im Vergleich zum Vorjahr.
Das Auto dominierte weiterhin den täglichen Arbeitsweg: Fast 70 Prozent der Beschäftigten nutzten es für die Fahrt zur Arbeit. Der öffentliche Nahverkehr folgte mit 14 Prozent, während Radfahren und Zu-Fuß-Gehen auf 10 bzw. 6 Prozent kamen. Die meisten Wege waren kurz – 69 Prozent der Pendler benötigten weniger als 30 Minuten. Nur 6 Prozent hatten Fahrten von über einer Stunde.
Die größten Pendlerknotenpunkte waren Köln, Düsseldorf und Essen. Besonders auffällig: In der Gemeinde Holzwickede kamen 83 Prozent der Erwerbstätigen von auswärts – der höchste Zuwanderungsanteil im Land.
Die Gesamtzahl der überörtlichen Pendler stieg im Vergleich zu 2023 lediglich um 0,1 Prozent. Dieser minimale Anstieg deutet auf stabile Mobilitätsmuster in der Region hin.
Die Daten bestätigen, dass das private Auto nach wie vor das bevorzugte Verkehrsmittel für den Arbeitsweg in NRW ist. Da die meisten Fahrten unter einer halben Stunde dauern, scheinen kurze Entfernungen zum Arbeitsplatz weit verbreitet. Städte wie Köln und Düsseldorf bleiben weiterhin die größten Anziehungspunkte für tägliche Pendlerströme.






