25 June 2026, 06:13

NRW-Bahnen reduzieren Zugausfälle trotz Personalmangel deutlich

Weniger Kurzfristige Zugausfälle in NRW

NRW-Bahnen reduzieren Zugausfälle trotz Personalmangel deutlich

Bahnbetreiber in Nordrhein-Westfalen haben kurzfristige Zugausfälle wegen Personalmangels deutlich reduziert. Die Fortschritte zeigen sich, während die Branche weiterhin mit einem Mangel an Lokomotivführern zu kämpfen hat. Nach wie vor laufen Bemühungen, die anhaltende Personalnot im Schienenverkehr zu beheben.

Zwischen Januar und März 2023 verzeichneten mehrere wichtige Strecken einen deutlichen Rückgang spontaner Streichungen im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2022. Die Rhein-Wupper-Bahn (RB 48) meldete einen Rückgang um 72 Prozent, während der Rhein-Münsterland-Express (RE 7) eine Verringerung um 71 Prozent erreichte. Die Ostwestfalen-Bahn (RB 72) verzeichnete im selben Zeitraum sogar einen Rückgang der kurzfristigen Ausfälle um 82 Prozent.

Auch die Verkehrsbehörden in NRW berichteten von weniger Störungen auf den Linien des Rhein-Ruhr-Express (RRX). Insgesamt zeigte sich in den ersten fünf Monaten des Jahres 2023 eine klare Verbesserung der Zuverlässigkeit im gesamten Netz. Um trotz des Fachkräftemangels Stabilität zu gewährleisten, haben die Betreiber das Angebot auf einigen Strecken vorübergehend reduziert.

VRR-Chef Oliver Wittke hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2026 wieder den vollen Fahrplan anzubieten. Langfristig soll bis zur Fahrplanumstellung im Dezember 2025 möglichst viele Linien zum regulären Betrieb zurückkehren.

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Die Rückgänge bei den kurzfristigen Ausfällen sind ein Fortschritt im Umgang mit dem Personalmangel. Dennoch bleibt die Bahnbranche vor der Herausforderung, die Personallücke vollständig zu schließen. Die Betreiber arbeiten weiterhin daran, auf allen Strecken wieder ein vollständiges Angebot sicherzustellen.

Quelle