Neue Jugendkunstschule verbindet Arnsberg und Meschede durch kreative Netzwerke
Lia RömerNeue Jugendkunstschule verbindet Arnsberg und Meschede durch kreative Netzwerke
Arnsberg und Meschede arbeiten gemeinsam an einer neuen kommunalübergreifenden Jugendkunstschule. Das Projekt zielt darauf ab, die kulturelle Bildung in der Region durch nachhaltige, langfristige Programme auszubauen. Die Finanzierung erfolgt durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie mit lokaler Unterstützung.
Federführend ist die Jugendkunstschule kunsthaus alte mühle e. V. aus Schmallenberg. Beate Herrmann, Leiterin der Einrichtung, wird Künstler:innen und Kulturorte in Arnsberg, Meschede und Sundern besuchen, um Partnerschaften aufzubauen. Lokale Künstler:innen aus der Region und darüber hinaus sind eingeladen, sich am Programm zu beteiligen.
Ein Kunstmobil mit dem Namen KUMO wird in Stadtzentren und Quartiere fahren, um für das Projekt zu werben. Gleichzeitig soll es Anregungen und Rückmeldungen der Bürger:innen sammeln, um das künftige Angebot mitzugestalten. Ziel ist es, ein dezentrales Netzwerk für kulturelle Jugendbildung zu schaffen, das Künstler:innen und Gemeinden verbindet.
Unterstützt wird das Vorhaben vom Förderkreis Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e. V., wobei die Städte ein Drittel der Kosten tragen. Die neue Jugendkunstschule wird den Standards einer anerkannten Einrichtung der kulturellen Bildung entsprechen, um ihren langfristigen Erfolg zu sichern.
Die Jugendkunstschule wird strukturierte kulturelle Bildungsangebote in mehreren Kommunen bereitstellen. Durch die Einbindung lokaler Künstler:innen und mobile Angebote soll Kunst für junge Menschen zugänglich gemacht werden. Die Organisator:innen planen, das Programm zu starten, sobald die Vernetzung und Finanzierung abgeschlossen sind.






