31 March 2026, 02:20

Mönchengladbach kämpft mit explodierenden Energiekosten für öffentliche Gebäude

Stadtpanorama mit Gebäuden im Vordergrund und einem blauen Himmel im Hintergrund, mit Solarpanelen auf einem Dach, die den Einsatz erneuerbarer Energien anzeigen.

Mönchengladbach kämpft mit explodierenden Energiekosten für öffentliche Gebäude

Mönchengladbach verzeichnete 2023 einen deutlichen Anstieg der Energiekosten für öffentliche Gebäude. Die Stadt gab im vergangenen Jahr 10,7 Millionen Euro aus – ein Plus von 53 Prozent im Vergleich zu 2022. Trotz Bemühungen, den Verbrauch zu überwachen, zeigten sich bei den verschiedenen Energiequellen gemischte Entwicklungen.

Der Stromverbrauch in kommunalen Liegenschaften blieb 2024 mit 13,32 Millionen Kilowattstunden nahezu unverändert. Schulen waren dabei die größten Verbraucher: Sie machten 49 Prozent des gesamten Strombedarfs und 62,5 Prozent des Erdgasverbrauchs aus. Der Erdgasverbrauch selbst lag stabil bei 50,4 Millionen Kilowattstunden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Deutlich gestiegen ist hingegen der Verbrauch von Heizöl – von 4,75 Millionen auf 6 Millionen Kilowattstunden. Der CO₂-Fußabdruck der städtischen Gebäude blieb mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten nahezu gleich. Um Kosten und Emissionen zu senken, investierte die Stadt 850.000 Euro in die Modernisierung von Beleuchtungsanlagen, wobei die Hälfte der Mittel aus einem Bundeszuschuss stammte.

Seit 2022 wurden die Teams für Energiemonitoring und Gebäudeautomation ausgebaut. Für die Jahre 2026 bis 2028 sind weitere Maßnahmen geplant: die Modernisierung von Heizungsanlagen, Gebäudesanierungen und der Ausbau von Solaranlagen. Zudem sollen analoge Stromzähler durch digitale Modelle ersetzt und Wasser- sowie Wärmezähler an eine zentrale Datenplattform angebunden werden.

Trotz stabiler Verbrauchswerte in einigen Bereichen belasten höhere Energiekosten den Haushalt. Die geplanten Modernisierungen sollen in den kommenden Jahren die Effizienz steigern und die Ausgaben reduzieren. Langfristig setzen die Verantwortlichen auf digitale Systeme und den Ausbau erneuerbarer Energien.

Quelle