24 May 2026, 08:21

Migrationsberatung in Hamm kämpft um finanzielle Unterstützung und Programme

Migration Counseling Action Day in Hamm

Migrationsberatung in Hamm kämpft um finanzielle Unterstützung und Programme

Bundesweiter Beratungstag zur Migration am 1. Oktober

In Hamm veranstalteten das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im DRK-Heim in Bockum-Hövel eine Diskussionsrunde. Die Veranstaltung brachte Berater:innen, lokale Politiker:innen und Bürger:innen zusammen, um über die Zukunft der Migrationsunterstützung zu sprechen.

Im Rahmen der Zusammenkunft stellten Vertreter:innen von DRK und AWO ihre Angebote in einer PowerPoint-Präsentation vor. Dabei wiesen sie auf anhaltende Herausforderungen hin, darunter finanzielle Engpässe, die zu Kürzungen bei zentralen Programmen gezwungen hätten. So musste etwa der Jugendmigrationsdienst in Hamm aufgrund fehlender Mittel Kommunikationsworkshops und Trainings zur sozialen Kompetenz einstellen.

Teilnehmende berichteten von Erfolgsgeschichten der Integration und zeigten auf, wie Beratung und Unterstützung Menschen beim Ankommen geholfen haben. Svetlana Dittmar von der AWO betonte die Bedeutung der eingestellten Programme, die zuvor Jugendliche an Schulen und Berufskollegs erreicht hätten.

Der Bundestagsabgeordnete Michael Thews (SPD) nahm an der Veranstaltung teil und versprach, sich für bessere Finanzierung einzusetzen. Er erläuterte die aktuelle Haushaltslage, räumte jedoch ein, dass zuverlässigere Mittel notwendig seien. Die Runde diente auch als direkter Appell an die Politik, die wachsenden Anforderungen an Migrationsdienste anzuerkennen.

Lokale und bundesweite Verantwortliche diskutierten, wie die Unterstützungsstrukturen in Hamm verbessert werden können. Ziel des Treffens war es, die Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Entscheidungsträger:innen zu stärken.

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Die Veranstaltung in Hamm sendete ein deutliches Signal: Die Migrationsarbeit braucht stabile Finanzierung. Angesichts bereits gestrichener Programme und steigender Nachfrage hoffen die Organisator:innen auf politisches Handeln. Die Gespräche waren ein Schritt hin zu besseren Ressourcen für künftige Unterstützungsangebote.

Quelle