27 April 2026, 10:26

Marls Feuerwehrchef Rainald Pöter geht nach 41 Jahren in den Ruhestand

Gruppe von Menschen bei einer Eröffnungszeremonie der Alexandria Fire Department, die vor einem Feuerwehrauto klatschen und lächeln, während zwei eine Schere und ein rotes Band halten, Bäume und Drähte sind im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel zu sehen.

Marls Feuerwehrchef Rainald Pöter geht nach 41 Jahren in den Ruhestand

Ein Zeitalter geht zu Ende: Marl verabschiedet seinen Feuerwehrchef Rainald Pöter nach 41 Jahren

Mit einem feierlichen Abschied hat die Feuerwehr Marl das Ende einer Ära markiert: Rainald Pöter scheidet nach 41 Jahren im Dienst aus. Fast 200 Kollegen, Freunde und Würdenträger kamen zusammen, um seine lange Karriere zu ehren. Nun steht die Stadt vor einem Führungswechsel – Roman Engler wird als neuer Feuerwehrchef die Nachfolge antreten.

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Pöters Dienstzeit umfasste 15.176 Tage, darunter ein Jahrzehnt als Leiter des Fachbereichs 37. Mit ruhiger Hand führte er die Feuerwehr durch herausfordernde Phasen und erhielt dafür Lob von Bürgermeister Werner Arndt, der seinen besonnenen und umsichtigen Führungsstil hervorhob. Bei der Verabschiedungsfeier überreichte Arndt gemeinsam mit anderen einen handgefertigten "Ruhestandsstuhl" aus Holz als Zeichen der Wertschätzung.

Offiziell bleibt Pöter bis Mitte Dezember im Amt, bevor er die Verantwortung übergibt. Als sein Nachfolger wurde Roman Engler bestimmt, Peter Lechtenböhmer übernimmt die Stelle des Stellvertreters. Ralf Czajerek und Werner Powierski bleiben für weitere zwei Jahre als stellvertretende Stadtbrandmeister im Dienst.

Obwohl Pöter sich aus der Führungsposition zurückzieht, wird er der Feuerwehr verbunden bleiben: Als aktiver Freiwilliger bei der Löschgruppe Alt-Marl setzt er sein Engagement fort. Der Wechsel leitet ein neues Kapitel für die Marler Feuerwehr unter Englers Führung ein. Pöters jahrzehntelange Erfahrung und seine beständige Präsenz hinterlassen bleibende Spuren. Durch sein weiteres ehrenamtliches Wirken wird sein Einfluss auch nach dem Ausscheiden aus dem Amt spürbar bleiben.

Quelle