04 April 2026, 12:23

Marler Oberbürgermeister Terhorst setzt auf Dialog mit der Wirtschaft bei erstem Großauftritt

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der durch COVID-19 betroffenen Unternehmen in den USA zeigt, unterteilt in Erholung und wirtschaftliche Erholung nach Branche, mit begleitendem Text, der die Gesamtauswirkungen und Erholungsdaten zusammenfasst.

Marler Oberbürgermeister Terhorst setzt auf Dialog mit der Wirtschaft bei erstem Großauftritt

Marls neu gewählter Oberbürgermeister Thomas Terhorst hat vergangene Woche seinen ersten großen öffentlichen Auftritt bei einem hochkarätigen Wirtschaftsempfang absolviert. Die vom Marl Business Club und der Stadtverwaltung ausgerichtete Veranstaltung brachte rund 300 Vertreter aus Industrie, Politik und Kommunalverwaltung zusammen. Im Eventsaal La Victoria sollte die Zusammenkunft die Verbindungen zwischen Wirtschaft und Stadt angesichts wachsender wirtschaftlicher Herausforderungen stärken.

Uta Heinrich, Vorsitzende des Marl Business Club, eröffnete den Abend mit einer Begrüßung der Gäste und betonte die Bedeutung von Zusammenarbeit bei der Bewältigung der regionalen Wirtschaftsprobleme. Anschließend hielt der Finanzexperte Gerald Flanz den Hauptvortrag und erläuterte, wie geopolitische Verschiebungen und Marktinstabilitäten die Unternehmensstrategien prägen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Oberbürgermeister Terhorst nutzte die Gelegenheit, um die zentrale Rolle des Mittelstands für die wirtschaftliche Zukunft Marl zu unterstreichen. Er dankte dem Marl Business Club für die Organisation der Veranstaltung, räumte jedoch auch die Belastungen für lokale Unternehmen ein. Steigende Projektkosten und schrumpfende Haushaltsmittel der Kommune gehörten zu den drängendsten Sorgen, die er ansprach.

Besonders hart trifft es den Chemiesektor, eine Säule der Marler Wirtschaft. Ungleiche Wettbewerbsbedingungen und hohe Energiekosten setzen dem Chempark Marl zu und gefährden Arbeitsplätze sowie Investitionen. Trotz dieser Herausforderungen verwies Terhorst auf Projekte wie Gate.ruhr als Treiber für den regionalen Wandel. Die Initiative zielt darauf ab, die Wertschöpfung und Beschäftigung im nördlichen Ruhrgebiet zu stärken.

Lokale Sponsoren wie die Volksbank Marl-Recklinghausen, die Deutsche Bank und die Sparkasse Vest unterstützten den Empfang. Ihre Beteiligung unterstrich die Bedeutung der Veranstaltung als Netzwerkplattform für Unternehmen und Entscheidungsträger.

Der Empfang bekräftigte Marls Engagement, die industrielle Basis durch Dialog und Kooperation zu stärken. Angesichts anhaltender Herausforderungen wie Energiekosten und globaler Konkurrenz setzen Stadt und Wirtschaft auf Initiativen wie Gate.ruhr, um langfristiges Wachstum zu sichern. Die Veranstaltung markierte einen Schritt hin zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen lokalen Unternehmen und der neuen Stadtverwaltung.

Quelle