Marathon auf dem Rudergerät: Oliver Dienst kämpft sich für 54.000 Euro Spenden durch die Qual
Lia RömerMarathon auf dem Rudergerät: Oliver Dienst kämpft sich für 54.000 Euro Spenden durch die Qual
Ein Marathon auf dem Indoor-Rudergerät brachte Oliver Dienst an seine Grenzen – und sammelte Tausende für den guten Zweck. Der Spitzensportler bewältigte 42,195 Kilometer in etwas mehr als drei Stunden und verfehlte sein Ziel nur um Sekunden. Gemeinsam mit 41 weiteren Teams half sein Einsatz, 54.000 Euro für lokale Projekte zu generieren.
Beim 2. Mönchengladbacher Ruder-Marathon stellten sich 42 Teilnehmer der Herausforderung, eine volle Marathon-Distanz auf dem Rudergerät zu bewältigen. Darunter war auch Oliver Dienst, der die Strecke in unter drei Stunden schaffen wollte. Die ersten 28 Kilometer verliefen nach Plan, doch die letzten 45 Minuten wurden zur Qual.
Das Team Umsatz setzte mit 2:32 Stunden die Bestzeit und ließ Dienst 28 Minuten hinter sich. Trotz einer Erkältung in den Tagen zuvor durchquerte er die Ziellinie nach 3:00:06 Stunden – nur sechs Sekunden über seinem selbstgesteckten Ziel. Seine Leistung löste großzügige Spendenzusagen aus: Sponsoren hatten über 650 Euro pro Minute zugesagt, falls er unter 3:30 Stunden blieb, während Dienst selbst 100 Euro für jede Minute, die er hinter der Siegerzeit zurücklag, stiftete – was weitere 2.800 Euro in den Topf brachte.
In diesem Jahr unterstützte die Veranstaltung fünf Organisationen, darunter Insel Tobi e.V., das Hospiz St. Christophorus und Sport für alle e.V. Die Organisatoren haben bereits den nächsten Marathon für Samstag, den 13. März 2027, um 10:00 Uhr, angekündigt.
Durch das gemeinsame Engagement aller Teilnehmer kamen 54.000 Euro für den guten Zweck zusammen. Diensts fast perfekte Zeit und der Wettkampfgeist aller Beteiligten trieben die Spendensumme über die Erwartungen hinaus. Nächstes Jahr wird die Veranstaltung Ruderer erneut zusammenbringen, um ihre Ausdauer für einen guten Zweck unter Beweis zu stellen.






