31 May 2026, 18:21

LVM Versicherung führte Homeoffice schon 1995 ein – aus Platznot wurde Pionierarbeit

Homeoffice bei LVM 'ein alter Hut'

LVM Versicherung führte Homeoffice schon 1995 ein – aus Platznot wurde Pionierarbeit

LVM Versicherung führte Homeoffice-Modell ein – lange bevor es zum Standard wurde

Schon 1995 startete die LVM Versicherung ein Pilotprojekt für mobiles Arbeiten – zunächst als Lösung für Platzmangel am Hauptsitz am Kolde-Ring in Münster. Mittlerweile nutzen mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, flexibel von zu Hause aus zu arbeiten.

Die Idee nahm 1995 Gestalt an, als 35 Beschäftigte ein hybrides Arbeitsmodell testeten: Sie teilten ihre Arbeitszeit zwischen Büro und Homeoffice auf. Technische Hürden, vor allem bei den Telefonverbindungen, machten die Anfangsphase schwierig. Doch das Unternehmen hatte bereits Mitte der 1990er-Jahre ein eigenes sicheres System entwickelt – das LVM-Agentur-System (LAS) –, das den dezentralen Zugriff auf Daten ermöglichte.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Interesse am Modell wuchs rasant. Noch bevor die Testphase endete, meldeten sich über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für eine Teilnahme. Trotz anfänglicher Skepsis bewährte sich das Konzept: Es sparte Kosten, reduzierte den Energieverbrauch und entlastete die Büroflächen.

Heute ist flexibles Arbeiten bei der LVM fest etabliert. Beschäftigte können bis zu zwei Wochen pro Jahr sogar aus dem Ausland im Homeoffice arbeiten. Das Modell hat auch dazu beigetragen, Fachkräfte zu halten – wie Doris Kemper-Lüfkens, Leiterin der Marktforschung, die ihren Job behielt, nachdem sie von Münster nach Stadtlohn umgezogen war.

Was einst als Notlösung für Platzprobleme begann, ist heute fester Bestandteil der Unternehmensstruktur. Die LVM ermöglicht mittlerweile Tausenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ortsunabhängiges Arbeiten, wobei der Umfang je nach Tätigkeit variiert. Die Bilanz fällt positiv aus: mehr Effizienz, geringere Kosten und eine höhere Mitarbeiterbindung.

Quelle