Lünener Gleichstellungsbeauftragte Heike Tatsch steigt in NRW-Spitzenposition auf
Aldo RömerLünener Gleichstellungsbeauftragte Heike Tatsch steigt in NRW-Spitzenposition auf
Heike Tatsch, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lünen, ist in den Sprecherinnenrat des größten Gleichstellungsnetzwerks Nordrhein-Westfalens gewählt worden. Die 52-jährige Beamtin bringt mehr als fünf Jahre Erfahrung aus ihrer kommunalen Tätigkeit in die landesweite Position ein. Ihre Wahl erfolgte auf einer Mitgliederversammlung im Duisburger Rathaus in der vergangenen Woche.
Tatsch wurde als eine von acht Mitgliedern in den Rat gewählt, die jeweils eine vierjährige Amtszeit antreten. Die Gruppe vertritt die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (LAG NRW), das größte Netzwerk für kommunale Gleichstellungsinitiativen in Deutschland.
Die LAG setzt sich für die Chancengleichheit von Frauen und Männern in Politik, Arbeitswelt und Gesellschaft ein. Der Sprecherinnenrat bringt geschlechtsspezifische Themen in landespolitische Diskussionen ein, erarbeitet offizielle Stellungnahmen und reicht Petitionen ein. Die Organisation arbeitet zudem mit Ministerien, Landesverbänden und zivilgesellschaftlichen Gruppen zusammen, um politische Entscheidungen mitzugestalten.
Tatsch hat drei zentrale Schwerpunkte ihrer Arbeit hervorgehoben: die Förderung von Frauen in Führungspositionen und Politik, die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie die Entwicklung nachhaltiger, kulturell inklusiver Ansätze. Mit fünf Jahren Erfahrung als Gleichstellungsbeauftragte in Lünen will sie ihr lokales Fachwissen in die landesweite Arbeit einbringen. Rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus ganz Nordrhein-Westfalen nahmen an der Versammlung teil, auf der ihre Wahl bestätigt wurde.
Die neue Rolle rückt Tatsch in den Mittelpunkt der landesweiten Gleichstellungspolitik. Ihre Arbeit wird künftig politische Debatten und Initiativen in Nordrhein-Westfalen prägen. Der Sprecherinnenrat der LAG bleibt weiterhin eine wichtige Schnittstelle zwischen kommunalen Gleichstellungsstellen und der Landespolitik.






