30 March 2026, 08:25

Kult-Fischrestaurant in Berlin schließt nach 33 Jahren seine Pforten

Schwarz-weißes Foto eines alten Berliner Restaurant-Interieurs mit Tischen, Stühlen, Blumenvasen, Skulpturen, Pflanzen und einer Statue im Hintergrund.

Kult-Fischrestaurant in Berlin schließt nach 33 Jahren seine Pforten

Beliebtes Berliner Fischrestaurant steht nach fast 33 Jahren vor der Schließung

Die Ergün's Fischbude, eine Institution der Berliner Gastronomieszene, muss schließen, nachdem die Deutsche Bahn den Mietvertrag nicht verlängert hat. Die Entscheidung wirft bei Stammgästen und Mitarbeitenden Fragen über die Zukunft des traditionsreichen Lokals auf.

Ergün Amca, der Gründer des Restaurants, kam als Gastarbeiter nach Deutschland, bevor er 1992 die Fischbude unter den S-Bahn-Bögen in der Lüneburger Straße 382 eröffnete. Bekannt für frischen Fisch und eine herzliche Atmosphäre, entwickelte sich das Restaurant über die Jahre zu einem Geheimtipp. Geöffnet hatte es dienstags bis samstags von 16 bis 21 Uhr sowie sonntags und montags von 16 bis 22 Uhr.

Laut dem Restaurantleiter steht die Schließung im Zusammenhang mit Brandschutzbedenken. Trotz einer Spendenaktion zur Rettung des Betriebs scheint das Aus nun unvermeidbar. Die Deutsche Bahn hat noch keinen endgültigen Schließungstermin genannt – für Gäste bleibt nur wenig Zeit, um sich zu verabschieden.

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Die Ergün's Fischbude hat einen besonderen Platz in der Berliner kulinarischen Geschichte. Die Website www.erguns-fischbude.de ist zwar noch aktiv, doch die Zukunft des Standorts ist ungewiss. Der Fall zeigt, wie schwer es kleine Betriebe haben, in einer sich wandelnden Stadt ihren Platz zu behalten.

Mit dem Ende des Mietvertrags geht für Berliner Fischliebhaber eine Ära zu Ende. Ohne Verlängerung muss das Restaurant die historischen S-Bahn-Bögen räumen. Noch können Gäste vorbeikommen – doch die Tage der Fischbude sind gezählt.

Quelle