Kreis Viersen erhält 128 Millionen Euro für Kitas, Schulen und Straßenbau
Edmund HeckerKreis Viersen erhält 128 Millionen Euro für Kitas, Schulen und Straßenbau
Der Kreis Viersen in Nordrhein-Westfalen erhält in diesem Jahr Fördergelder in Höhe von über 128 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus dem kommunalen Finanzausgleichsgesetz des Landes und bedeuten einen Anstieg von 6,8 Prozent im Vergleich zu 2023. Die Kommunen werden die Gelder für zentrale öffentliche Dienstleistungen und Infrastrukturprojekte einsetzen.
Nordrhein-Westfalen hat im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs bis 2036 Investitionen in Höhe von 27,6 Milliarden Euro gesichert. Ein Teil dieser Mittel – insgesamt 128 Millionen Euro – fließt 2024 in den Kreis Viersen. Die Verteilung soll die Versorgung mit grundlegenden öffentlichen Leistungen in der Region stärken.
Die Stadt Viersen selbst erhält den größten Anteil: 58,92 Millionen Euro sind für die Kommune vorgesehen. Es folgen Willich mit 5,51 Millionen Euro und Schwalmtal mit 13,15 Millionen Euro. Tönisvorst wird 12,48 Millionen Euro erhalten.
Die Gelder kommen vor allem Kitas, Schulen und der Straßeninstandhaltung zugute. Auch soziale Infrastrukturprojekte profitieren von dem erhöhten Budget. Durch die Aufstockung der Mittel im Jahr 2024 können die Kommunen im Kreis Viersen ihr Angebot an öffentlichen Dienstleistungen ausbauen und die Infrastruktur verbessern. Mit einem Plus von 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr helfen die zusätzlichen Ressourcen, den wachsenden Bedarf in der Region zu decken. Die Investitionen sind Teil eines langfristigen Finanzplans für Nordrhein-Westfalen.






