Krefeld setzt auf 29 Wasserstoffbusse für klimaneutralen Nahverkehr bis 2027
Lia RömerKrefeld setzt auf 29 Wasserstoffbusse für klimaneutralen Nahverkehr bis 2027
Krefeld wird seine Flotte an wasserstoffbetriebenen Bussen bis Ende 2027 um 19 neue Fahrzeuge erweitern. Damit steigt die Gesamtzahl der Wasserstoffbusse in der Stadt auf 29 – das entspricht einem Drittel des gesamten Busfuhrparks. Die umweltfreundlichen Fahrzeuge sind Teil einer umfassenden Initiative hin zu einem klimaneutralen öffentlichen Nahverkehr in der Region.
Die 19 neuen Busse schlagen mit Gesamtkosten von rund 14 Millionen Euro zu Buche. Sie werden im Laufe des Jahres 2027 schrittweise ausgeliefert und ergänzen die bereits zehn im Einsatz befindlichen Fahrzeuge. Der für ihren Betrieb benötigte Wasserstoff stammt ausschließlich aus erneuerbaren Energien, was einen komplett emissionsfreien Betrieb garantiert.
Sobald alle 29 Wasserstoffbusse voll einsatzbereit sind, werden sie im Vergleich zu herkömmlichen Dieselbussen jährlich etwa 2.000 Tonnen CO₂ einsparen. Diese Reduktion passt zu Krefelds Ziel, ein nachhaltigeres Verkehrsnetz aufzubauen.
Krefeld ist nicht die einzige deutsche Stadt, die auf Wasserstoffbusse setzt. Aschaffenburg bestellte im Februar 2023 zwölf ähnliche Fahrzeuge beim Hersteller Solaris. Duisburg wiederum hat zwischen 2024 und 2025 bereits 25 Wasserstoffbusse erhalten – ein klarer Trend zu grünerem öffentlichen Verkehr im ganzen Land.
Bis Ende 2027 wird Krefelds Wasserstoffflotte einen bedeutenden Schritt zur Verringerung der städtischen Emissionen darstellen. Der Umstieg von Dieselbussen unterstützt nicht nur die Klimaziele der Stadt, sondern verbessert auch die Luftqualität. Da immer mehr Städte ähnliche Maßnahmen ergreifen, entwickelt sich der wasserstoffbetriebene Verkehr zu einem zentralen Baustein für eine nachhaltige Zukunft Deutschlands.