Kölner Opernhaus und Schauspielhaus: Sanierung kostet 1,5 Milliarden Euro statt 253 Millionen
Aldo RömerKölner Opernhaus und Schauspielhaus: Sanierung kostet 1,5 Milliarden Euro statt 253 Millionen
Die Sanierung des Kölner Opernhauses und Schauspielhauses hat die Kosten weit über die ursprünglichen Schätzungen steigen lassen. Ursprünglich mit 253 Millionen Euro veranschlagt, belaufen sich die Ausgaben für das Projekt inklusive Finanzierung und interimistischer Spielstätten mittlerweile auf 1,5 Milliarden Euro. Offizielle Stellen haben nun bestätigt, dass beide Kulturdenkmäler Ende 2026 wiedereröffnet werden sollen.
Die Planungen für die Renovierung begannen mit einem deutlich geringeren Budget. Die anfänglichen 253 Millionen Euro stiegen aufgrund von Planungsfehlern und der Notwendigkeit von Teilabrissen auf rund 800 Millionen Euro an. Zusätzliche Kosten für Finanzierung und provisorische Aufführungsorte trieben die Gesamtsumme schließlich auf 1,5 Milliarden Euro in die Höhe.
Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Die Öffentlichkeit muss sich jedoch noch gedulden, bis die Häuser ihre Türen wieder öffnen: Die Wiedereröffnung von Opernhaus und Schauspielhaus ist für den 24. September 2026 vorgesehen.
Die endgültigen Projektkosten liegen nun bei 1,5 Milliarden Euro – ein dramatischer Anstieg gegenüber den ersten Prognosen. Nach Jahren der Schließung werden die beiden Häuser ihren Betrieb wiederaufnehmen. Die Stadt erwartet, dass die modernisierten Spielstätten ab Herbst 2026 als zentrale Kulturstandorte dienen werden.






