06 May 2026, 03:14

Kölner Nachbarn durchkreuzen dreisten Betrugsversuch an 100-Jährigem

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen kosten kann

Kölner Nachbarn durchkreuzen dreisten Betrugsversuch an 100-Jährigem

Zwei ältere Nachbarn in Köln vereiteln Betrugsversuch am Donnerstagnachmittag

Am 23. Oktober arbeiteten zwei Nachbarn in Köln gemeinsam, um einen Betrüger zu stoppen, der es auf einen 100-jährigen Mann abgesehen hatte. Die schnelle Reaktion der beiden verhinderte, dass die Daten seiner Bankkarte gestohlen wurden.

Die Betrügerin hatte den Hundertjährigen zunächst angerufen und behauptet, sie sei Mitarbeiterin seiner Bank. Unter dem Vorwand einer Sicherheitsüberprüfung forderte sie seine Girokarte und die zugehörige PIN. Der Mann, unsicher geworden, schaltete seine 77-jährige Nachbarin in das Gespräch mit ein.

Diese erkannte sofort den Betrugsversuch. Sie riss das Telefon an sich und beendete das Gespräch, bevor der Mann irgendwelche Daten preisgeben konnte. Kurz darauf tauchte die Verdächtige vor dem Haus auf – doch die Nachbarn ließen sich nicht täuschen.

Die Frau, beschrieben als dunkelhaarig, etwa 30 Jahre alt, mit Tattoos auf beiden Händen und auffällig geschminkten Lippen, versuchte weiterhin, die beiden zu überlisten. Doch die Nachbarn blieben standhaft, konfrontierten sie und vertrieben sie schließlich aus dem Haus.

Mittlerweile ermittelt die Kriminalinspektion 25 der Kölner Polizei in dem Fall. Die Beamten prüfen, ob die Anruferin und die am Haus aufgetauchte Frau zusammenarbeiten.

Der 100-Jährige behielt seine Bankkarte und PIN in Sicherheit. Die Ermittlungen zum versuchten Betrug laufen noch. Ob die Verdächtige bereits identifiziert oder festgenommen wurde, teilten die Behörden bisher nicht mit.

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