Kinder kontrollieren Autofahrer: Mönchengladbacher Verkehrssicherheitsaktion zeigt Wirkung
Edmund HeckerKinder kontrollieren Autofahrer: Mönchengladbacher Verkehrssicherheitsaktion zeigt Wirkung
Mönchengladbacher Polizei führt einwöchige Verkehrssicherheitsaktion durch
Vom 11. bis 18. Juni führte die Polizei Mönchengladbach eine einwöchige Kampagne zur Verkehrssicherheit durch. Im Rahmen der Initiative arbeiteten Kinder gemeinsam mit Verkehrsbeamten, um das Tempo von Autofahrern in der Nähe von Schulen zu überwachen. Wer sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hielt, erhielt eine Dankesbotschaft – wer zu schnell fuhr, wurde ermahnt.
Den Auftakt machten Viertklässler der Günhovener Grundschule. Am 13. Juni kontrollierten sie 163 Fahrzeuge auf örtlichen Straßen. Dabei erhielten 112 Fahrer eine Dankeskarte für ihr vorbildliches Verhalten, während 46 eine Verwarnung wegen leichter Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgesprochen wurde.
Am 16. Juni waren Zweitklässler der KGS Bell auf der Höhenstraße im Einsatz. Sie beobachteten 104 Autofahrer, von denen die Mehrheit eine Dankesnotiz erhielt. Achtzehn Fahrer mussten jedoch eine Verwarnung entgegennehmen, da sie die zulässige Höchstgeschwindigkeit leicht überschritten hatten.
Einen Tag später unterstützten Zweitklässler der katholischen Grundschule Untereicken die Verkehrspolizei bei den Kontrollen. Von den überprüften Fahrzeugen wurden 87 Fahrer für ihre Rücksichtnahme belohnt, neun erhielten eine Ermahnung.
Ziel der Aktion war es, Autofahrer daran zu erinnern, in der Nähe von Grundschulen und Kindertagesstätten langsamer zu fahren. Die Polizei hofft, dass die Einbindung der Kinder das Bewusstsein für Verkehrssicherheit nachhaltig stärkt. Wer sich an die Regeln hielt, durfte sich über eine persönliche Dankeskarte der Schüler freuen.
