17 March 2026, 10:21

Karim Adeyemi zu 450.000 Euro Strafe wegen Waffenbesitzes verurteilt

Ein Mann in einem weißen Hemd und dunklen Hosen sitzt an einem Tisch mit gefalteten Händen und einem ernsten Gesichtsausdruck, mit der Aufschrift "Die Rasenbetrüger" unten.

Karim Adeyemi zu 450.000 Euro Strafe wegen Waffenbesitzes verurteilt

Karim Adeyemi, der 23-jährige Stürmer von Borussia Dortmund, ist zu einer Geldstrafe von 450.000 Euro verurteilt worden, nachdem er den illegalen Besitz von Waffen eingeräumt hatte. Der Fall begann, als Flughafen-Sicherheitskräfte in einem Paket, das mit ihm in Verbindung stand, einen Schlagring und einen Elektroschocker entdeckten. Adeyemi behauptet, die Gegenstände nicht bewusst erworben zu haben, und zeigte Reue über den Vorfall.

Die Waffen wurden 2024 während einer Reise nach Griechenland aufgedeckt. Ein gemeinsamer Freund hatte versehentlich ein "Mystery-Box"-Paket eingepackt, das Adeyemi online bestellt hatte – darin befanden sich die verbotenen Gegenstände. Sicherheitsbeamte am Flughafen wurden auf die Waffen aufmerksam, was zu Ermittlungen führte.

Adeyemi gab später zu, die Box gekauft zu haben, beteuerte jedoch, ihren Inhalt nicht gekannt zu haben. Er versicherte, niemals die Absicht gehabt zu haben, Waffen zu besitzen, und bedauerte das Versehen.

Borussia Dortmund reagierte umgehend und führte ein Gespräch mit dem Spieler, das Geschäftsführer Lars Ricken als "gründlich und klar in Bezug auf sein Verhalten" bezeichnete. Als interne disziplinarische Maßnahme verpflichtete der Verein Adeyemi zu gemeinnütziger Arbeit: Er soll Trainingsstunden mit Nachwuchsfußballern in Dortmund leiten.

Das Gericht verurteilte Adeyemi schließlich wegen illegalen Waffenbesitzes. Die Geldstrafe in Höhe von 450.000 Euro wurde verhängt, weitere rechtliche Konsequenzen wurden nicht bekannt.

Der Vorfall hat für Adeyemi sowohl juristische als auch vereinsinterne Folgen. Während er seine Fußballkarriere fortsetzt, muss er die gemeinnützige Arbeit absolvieren. Der Fall bleibt auf die Fakten beschränkt – über die rechtlichen und sportlichen Konsequenzen hinaus gab es keine öffentlichen Reaktionen oder Medienkommentare.

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