Hamm übertrifft Digitalisierungsziele: Schulen profitieren von moderner Technik und schnellem Internet
Edmund HeckerHamm übertrifft Digitalisierungsziele: Schulen profitieren von moderner Technik und schnellem Internet
Die Stadt Hamm hat die Ziele ihres Medienentwicklungsplans (MEP) für den Zeitraum 2020–2024 erfolgreich übertroffen. Schulen profitieren nun von einer verbesserten digitalen Infrastruktur, darunter einem flächendeckenden Zugang zu Endgeräten und modernen Netzwerksystemen. Verantwortliche bewerten die Fortschritte als einen bedeutenden Schritt für die Bildung in der Region.
Über 1.700 Präsentationsgeräte wurden für Schulen in ganz Hamm angeschafft. Dadurch konnte die durchschnittliche Geräteausstattung auf mehr als 70 Prozent gesteigert werden, sodass viele Klassenzimmer nun ein Verhältnis von 1:1 oder 1:2 zwischen Geräten und Schülerinnen und Schülern erreichen.
Die Stadt investierte 13,7 Millionen Euro aus kommunalen Mitteln in den MEP, zusätzlich wurden 15,7 Millionen Euro über externe Fördergelder eingeworben. Sämtliche Schulstandorte sind mittlerweile über Glasfaserkabel angebunden und mit modernen WLAN- und LAN-Netzen ausgestattet. Die Umstellung auf einheitliche IT-Systeme wie IServ und Citrix wurde ebenfalls vollständig abgeschlossen.
Karin Diebäcker, Leiterin der Schulbildung, betonte, dass die neue Ausstattung optimale Voraussetzungen für einen modernen Unterricht mit digitalen Medien schaffe. Bürgermeister Marc Herter ergänzte, Hamm nehme bundesweit nun eine Spitzenposition bei der Digitalisierung von Schulen ein.
Die Stadt plant, das MEP-Programm von 2026 bis 2030 fortzuführen. Künftig sollen der Erhalt der Infrastruktur, die Ersetzung veralteter Technik sowie die langfristige Finanzierung im Mittelpunkt stehen. Die erreichten Verbesserungen bilden eine solide Grundlage für das digitale Lernen an Hamms Schulen.






