19 June 2026, 10:17

Hagen startet digitales Pilotprojekt für CO₂-Reduktion in der Industrie

Daten für den Energietransfer: klimakommune.digital in der Industrie

Hagen startet digitales Pilotprojekt für CO₂-Reduktion in der Industrie

Neue Initiative in Hagen hilft mittelständischen Industrieunternehmen, ihren CO₂-Fußabdruck zu verringern

Das Projekt, das Teil der Initiative klimakommune.digital ist, setzt digitale Werkzeuge ein, um den Energieverbrauch zu erfassen und die Effizienz zu steigern. Verantwortet wird es vom Future Energy Lab im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Vier lokale Unternehmen beteiligen sich: Härte Technik Hagen, KB Schmiedetechnik, Federnwerke Grüber und RUD-SCHÖTTLER. Bei jedem Betrieb wurden Sensoren installiert, die den Energieverbrauch in Echtzeit überwachen. Die erhobenen Daten werden später auf der Urban Data Platform des Projekts visualisiert und bieten so eine transparente Übersicht über die CO₂-Emissionen.

Das Vorhaben folgt einem klaren Ablauf: Zunächst werden die Sensordaten gesammelt, anschließend zusammengefasst und analysiert, um Schwachstellen zu identifizieren. Auf Basis der Erkenntnisse werden dann industrielle Prozesse optimiert. Gemeinsam mit ENERVIE und den teilnehmenden Betrieben entwickelt die Klimaschutz- und Energieagentur Hagen (KEDi) ein intelligentes Energiemanagementsystem, das diese Arbeit unterstützt.

Das Future Energy Lab dokumentiert zudem die Umsetzung, um die gewonnenen Erfahrungen weiterzugeben. Ziel ist es, die Industrie nachhaltiger zu gestalten und gleichzeitig zu zeigen, wie digitale Lösungen den Klimaschutz in städtischen Räumen vorantreiben können.

Das Projekt festigt Hagens Rolle als Zentrum für Klimainnovationen. Durch die Verknüpfung von Digitalisierung und Energieeffizienz streben die Unternehmen an, ihre Emissionen zu senken und ihre Abläufe zu verbessern. Die Ergebnisse werden der Öffentlichkeit über die Urban Data Platform zugänglich gemacht.

Quelle