Großübung am Schulzentrum Vogelsang testet Einsatzkräfte bei Chemieunfall-Szenario
Edmund HeckerGroßübung am Schulzentrum Vogelsang testet Einsatzkräfte bei Chemieunfall-Szenario
Großangelegte Notfallübung am Schulzentrum Vogelsang diese Woche
Am Schulzentrum Vogelsang fand in dieser Woche eine großangelegte Notfallübung statt. An der Übung beteiligten sich 88 Einsatzkräfte aus verschiedenen Hilfsorganisationen und Feuerwehrdiensten. Simuliert wurde ein Chemieunfall während der Schulzeit, bei dem etwa 30 Schüler von dem Vorfall betroffen waren.
Das Szenario begann mit der Ausrufung eines Massenanfalls von Verletzten (MANV) aufgrund der hohen Zahl an Betroffenen. Die Rettungskräfte richteten umgehend eine Behandlungsstelle 50 (BHP-50) ein – eine spezialisierte Einheit, die mindestens 50 Patienten pro Stunde versorgen kann. Die Station ist zudem in der Lage, vier bis acht Stunden lang unabhängig von externer Unterstützung zu arbeiten.
Die Einsatzkräfte führten eine systematische Triage durch, leisteten medizinische Erstversorgung und koordinierten den Transport der Patienten in nahegelegene Krankenhäuser. An der Übung nahmen das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Malteser Hilfsdienst, die Johanniter-Unfall-Hilfe sowie die Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) teil. Jede Organisation arbeitete Hand in Hand mit Feuerwehr und Rettungsdiensten, um die Lage zu bewältigen.
Die Veranstalter betonten im Nachgang die Bedeutung der Übung für die Optimierung von Notfallabläufen. Gleichzeitig diente sie als Test für die Kommunikationswege und die Zusammenarbeit zwischen den Behörden. Am Ende lobten sie die effiziente und gut abgestimmte Arbeit aller beteiligten Teams.
Die Übung bestätigte die Einsatzbereitschaft der Rettungsdienste für großflächige Notfälle. Die BHP-50 erwies sich als wirksames Instrument zur Bewältigung zahlreicher Verletzter gleichzeitig. Die Organisatoren werteten die Übung als Erfolg bei der Stärkung der Einsatzfähigkeiten.






