24 May 2026, 00:33

Großeinsatz an Müngstener Brücke: Drei Personen lösen Bahn-Chaos aus

Leichtsinn auf der Müngstener Brücke hat teure Folgen: Polizei und Stadtverwaltung verhängen Kostenbescheide gegen die Täter

Großeinsatz an Müngstener Brücke: Drei Personen lösen Bahn-Chaos aus

Am Sonntag, dem 8. März, wurden kurz nach Mittag drei Personen dabei beobachtet, wie sie unbefugt die Gleisanlagen in der Nähe der Müngstener Brücke betraten. Der Vorfall löste einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus, führte zu Zugausfällen und zog rechtliche Konsequenzen für die beteiligten Erwachsenen nach sich.

Augenzeugen berichteten, gegen 12:05 Uhr zwei Erwachsene und ein Kind in der Nähe der Gleise gesehen zu haben. Ihre Anwesenheit zwang die Behörden, die Strecke zwischen 12:09 und 12:50 Uhr komplett zu sperren. Einsatzkräfte der Bundespolizei, der Wuppertaler Polizei sowie die Feuerwehren aus Solingen und Remscheid rückten umgehend aus.

Die Erwachsenen gaben später an, eine Navigations-App habe sie über die Brücke geleitet. Die Bundespolizei betonte jedoch, dass Warn- und Verbotsschilder stets zu beachten seien. Gegen das Paar wurden ordnungsrechtliche Verfahren wegen unbefugten Betretens der Gleisanlagen eingeleitet.

Die Kosten des Einsatzes stiegen schnell an: Die Feuerwehr Solingen stellte rund 656 Euro für Fahrzeuge und Personal in Rechnung, die Bundespolizei verzeichnete Einsatzkosten in Höhe von 99,60 Euro, während die Wuppertaler Polizeidirektion pro betroffener erwachsener Person 118,50 Euro berechnete. Die Stadt Solingen erließ einen formellen Kostenbescheid nach Landesrecht, während Remscheid noch prüft, ob eine Kostenrückforderung möglich ist.

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Der Vorfall verursachte nicht nur erhebliche Behinderungen im Schienenverkehr, sondern führte auch zu finanziellen Belastungen für die Verantwortlichen. Die Behörden warnten eindringlich vor den schweren Gefahren, die von unbefugtem Zutritt zu Bahnanlagen ausgehen. Die rechtlichen Schritte und Kostenerstattungsverfahren dauern derweil an.

Quelle