28 June 2026, 22:26

Großbrand bei Ewald Dörken AG: Feuerwehr kämpft stundenlang gegen Flammen und Rauch

DE-DE: Abschlussbericht - Brand in Industrieanlage in Herdecke - Feuerwehren des Ennepe-Ruhr-Kreises setzen 132 Einsatzkräfte über 7 Stunden ein

Großbrand bei Ewald Dörken AG: Feuerwehr kämpft stundenlang gegen Flammen und Rauch

Großbrand bei Ewald Dörken AG in Herdecke am Freitagabend

Am Freitagabend brach in der Ewald Dörken AG an der Wetterstraße in Herdecke ein großes Feuer aus. Die Feuerwehr Herdecke erhielt gegen 20:07 Uhr den Alarm und rückte umgehend zum Einsatzort aus.

Die ersten Löschfahrzeuge trafen bereits nach fünf Minuten ein. Sie stellten fest, dass eine Produktionshalle zwar geräumt war, sich jedoch mit dichtem Rauch gefüllt hatte, der von brennenden Kunststoffen in einem Ofen ausging. Die Flammen hatten sich über das Lüftungssystem ausgebreitet und Rauch über einen Schornstein nach außen abgegeben. Die Behörden warnten die Bevölkerung über die NINA-App vor den daraus resultierenden Geruchsbelästigungen.

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Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der komplexen Gebäudestruktur und der schnellen Ausbreitung des Feuers als äußerst schwierig. Es war ein Großaufgebot notwendig: Neun Feuerwehrwehren mit über 20 Teams, die mit schwerem Atemschutz ausgerüstet waren, waren im Einsatz. Zeitweise befanden sich mehr als 132 Einsatzkräfte vor Ort. Während der Operation löste zudem ein Feueralarm in der Millöckerstraße weitere Alarmierungen für nahegelegene Einheiten aus.

Um 00:24 Uhr konnten die Feuerwehrleute das Feuer unter Kontrolle bringen und die Meldung „Brand unter Kontrolle“ abgeben. Der Einsatzleiter erklärte den Brand schließlich um 02:30 Uhr für gelöscht. Die Aufräumarbeiten und die Ursachenermittlung wurden anschließend an die Polizei übergeben.

Verletzte gab es bei dem Vorfall nicht. Nach der Eindämmung des Feuers wurden die Einsatzkräfte mit Verpflegung versorgt, wobei die Johanniter-Unfall-Hilfe bei der Bereitstellung von Nahrungsmitteln und Getränken unterstützte. Der Einsatz endete ohne weitere akute Gefahren für die Bevölkerung.

Quelle