26 June 2026, 06:18

Glasfaserausbau in Niederkrüchten bis 2027 auf Eis gelegt

Glasfaser in Elmpt        Deutsche Glasfaser setzt Expansion vorerst aus

Glasfaserausbau in Niederkrüchten bis 2027 auf Eis gelegt

Deutsche Glasfaser setzt Glasfaserausbau in Niederkrüchten bis mindestens Ende 2027 aus

Die Deutsche Glasfaser hat ihren Glasfaserausbau in Niederkrüchten bis mindestens Ende 2027 gestoppt. Der Beschluss folgt auf eine Bedarfsanalyse zu Beginn des Jahres 2025 für den Ortsteil Elmpt. Als Hauptgründe für die Unterbrechung nannte das Unternehmen steigende Kosten und Ressourcenengpässe in Deutschland.

Anfang 2025 hatte die Deutsche Glasfaser in Elmpt eine Nachfragebündelung abgeschlossen. Das Unternehmen hatte genug neue Kundenverträge gesichert, um den wirtschaftlichen Ausbau des Glasfasernetzes zu rechtfertigen. Das Projekt sollte ohne öffentliche Fördermittel oder größere behördliche Beteiligung umgesetzt werden.

Spätere wirtschaftliche Bewertungen offenbarten jedoch erhebliche Herausforderungen. Diese Probleme führten dazu, dass die Deutsche Glasfaser Niederkrüchten vorerst bis 2027 von ihren Ausbauplänen ausnahm. Frank Kriegers, der bereits frühere Infrastrukturprojekte für die Kommune begleitet hatte, führte den Stopp auf die allgemeinen Belastungen zurück, denen deutsche Netzbetreiber derzeit ausgesetzt sind.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Lokale Vertreter und Ehrenamtliche hatten sich aktiv für den Ausbau eingesetzt. Trotz ihres Engagements erwiesen sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als vorerst nicht überwindbar. Aktuell verfügen 96 Prozent der Haushalte in Niederkrüchten über einen Internetanschluss mit bis zu 1.000 Mbit/s, mehr als 98 Prozent können mindestens 100 Mbit/s nutzen.

Die Gemeinde rät Bürgern mit Fragen oder bestehenden Verträgen, sich direkt an die Deutsche Glasfaser zu wenden. Von der Pause betroffen sind ausschließlich künftige Ausbauvorhaben – die bestehenden Dienstleistungen bleiben unverändert. Die Entscheidung spiegelt die branchenweiten Schwierigkeiten mit Kosten und Ressourcen wider.

Quelle