24 April 2026, 22:19

Gefährlicher Chemikalien-Lkw ohne Sicherheitspapiere auf A2 gestoppt

Gelb-schwarzes Warnschild mit einem Gabelstapler, das das Verbot von Gabelstaplern in der Gegend anzeigt, auf einem weißen Hintergrund.

Gefährlicher Chemikalien-Lkw ohne Sicherheitspapiere auf A2 gestoppt

Ein Lkw mit gefährlichen Chemikalien wurde auf der Autobahn A2 in der Nähe von Vlotho gestoppt, nachdem Autofahrer Alarm geschlagen hatten. Das von einem 52-jährigen Belarussen gesteuerte Fahrzeug verfügte weder über die vorgeschriebenen Sicherheitskennzeichnungen noch über funktionierende Beleuchtung. Die Polizei griff ein und geleitete den Lastwagen wegen mehrerer Verstöße von der Autobahn.

Der Vorfall begann, als Verkehrsteilnehmer einen Sattelschlepper meldeten, der in Richtung Hannover unterwegs war – ohne funktionierende Rückleuchten. Stattdessen blinkten lediglich die Warnblinkanlagen. Ein Streifenwagen der Autobahnpolizei Herford ortete das Fahrzeug und wies es an der Ausfahrt Vlotho-West von der Autobahn.

Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Lkw Natriumfluorid, einen gefährlichen Stoff, transportierte. Am Fahrzeug fehlte die vorgeschriebene Warntafel, und eines der beladenen Fässer war unsachgemäß gesichert: Die Palette war beschädigt, das Fass selbst eingedellt. Die Behörden erklärten den Lkw für nicht verkehrssicher und untersagten die Weiterfahrt.

Wegen der gefährlichen Ladung sperrte die Polizei einen Radius von 50 Metern um den Lastwagen ab und alarmierte die Feuerwehr. Einsatzkräfte pumpen derzeit den Inhalt des beschädigten Fasses in einen Auffangbehälter um, um Austritte zu verhindern. Sowohl der Fahrer als auch ein Polizeibeamter wurden vorsorglich dekontaminiert.

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Die Verkehrsabteilung der Bielefelder Polizei wird die digitalen Fahrtdaten des Lkw auswerten, um weitere Verstöße zu prüfen. Der Lastwagen bleibt bis auf Weiteres stillgelegt, während die Ermittlungen laufen. Die Feuerwehr sichert derweil die Gefahrgüter. Dem Fahrer drohen mögliche Anklagen. Wann das Fahrzeug abtransportiert werden darf, steht noch nicht fest.

Quelle