FWG Bergisch Gladbach wählt neue Führung für mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz
Walburga HornigFWG Bergisch Gladbach wählt neue Führung für mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz
Die Freie Wählergemeinschaft Bergisch Gladbach (FWG) hat eine neue Führungsspitze gewählt. Bei der Versammlung wurde der Vorstand neu aufgestellt, um die Ausrichtung auf bürgernahe Themen zu stärken. Immer mehr Einwohner kritisieren die Haushaltspolitik der Stadt und fordern mehr Transparenz bei der Verwendung öffentlicher Mittel.
Neuer Vorsitzender der FWG ist Rainer Röhr, der zuvor als Fraktionsvorsitzender der Vereinigung tätig war. Zu seinem Stellvertreter wurde Willy Bartz gewählt. Das erweiterte Führungsteam umfasst zudem Sonja Förster, Deborah Pätsch, Brigitte Abel-Freitag, Christian Maimer und Martin Freitag.
Ein zentrales Anliegen der FWG ist die sorgsame Verwendung des städtischen Sonderinfrastrukturfonds in Höhe von 45 Millionen Euro. Die Vereinigung betont, dass die Gelder vorrangig in dringende Projekte und echte Infrastrukturvorhaben fließen sollten. Einige Bürger monieren, dass jüngste Ausgaben weder notwendig noch ausreichend begründet seien.
Künftig will die FWG die Finanzentscheidungen der Stadt Bergisch Gladbach genau beobachten, um für mehr Transparenz und eine verantwortungsvolle Mittelverwendung zu sorgen. Konkrete Vorschläge zur Haushaltsänderung hat die Gruppe in dieser Legislaturperiode jedoch noch nicht vorgelegt.
Das neue Gremium sieht seine Hauptaufgabe darin, die Interessen der Steuerzahler stärker zu vertreten. Die FWG wird sich für klarere Prioritäten bei den städtischen Ausgaben einsetzen – insbesondere beim Infrastrukturfond. Damit reagiert die Vereinigung auf wachsende Forderungen der Bevölkerung nach mehr Rechenschaftspflicht in der Kommunalpolitik.






