30 April 2026, 10:25

Fritz Schramma verlässt CDU nach 49 Jahren und übt harte Kritik an Kölner Führung

Plakat für das Zwölfte Deutsche Turnfest Leipzig 1913, das eine zentrale Personengruppe und Text mit Veranstaltungseinzelheiten zeigt.

Fritz Schramma verlässt CDU nach 49 Jahren und übt harte Kritik an Kölner Führung

Fritz Schramma hat die CDU nach fast fünf Jahrzehnten als Mitglied verlassen. Der langjährige Politiker nannte tiefe Bedenken gegenüber der lokalen Parteiführung in Köln als Grund für seinen Austritt. Sein Rückzug geht mit scharfer Kritik an der Art und Weise einher, wie der Ortsverband geführt wird.

Schrammas Entscheidung folgt auf die jüngsten Kommunalwahlen in Köln. Er verurteilte die erneute Besetzung von Führungspositionen mit denselben Amtsinhabern und bezeichnete dies als ein Versagen bei der Erneuerung. Seiner Ansicht nach fehlte dem Bezirksverband unter Serap Güler, der aktuellen Kölner CDU-Vorsitzenden und Bundestagsabgeordneten, eine klare Ausrichtung.

Trotz seiner Frustration auf lokaler Ebene würdigte Schramma die Erfolge der CDU andernorts. Er lobte die Arbeit der Partei unter dem Landesvorsitzenden Hendrik Wüst und dem Bundesvorsitzenden Friedrich Merz. Dennoch bestand er darauf, dass nun jüngere Mitglieder die Verantwortung übernehmen und die Zukunft der Partei neu gestalten müssten.

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In seiner Austrittserklärung forderte Schramma einen Neuanfang für die CDU. Er betonte, dass der Kölner Ortsverband insbesondere eine vollständige Erneuerung in Führung und Herangehensweise benötige.

Schrammas Austritt markiert das Ende einer 49-jährigen Mitgliedschaft in der CDU. Seine Kritik unterstreicht die anhaltenden Spannungen innerhalb des Kölner Verbandes. Die Partei steht nun vor der Frage, wie sie auf seine Bedenken reagieren und vorankommen wird.

Quelle