Feuerwehr rettet 45-Kilo-Metallkugel von Bochumer Kirchturm in spektakulärer Acht-Stunden-Aktion
Edmund HeckerFeuerwehr rettet 45-Kilo-Metallkugel von Bochumer Kirchturm in spektakulärer Acht-Stunden-Aktion
Feuerwehr in Bochum-Ehrenfeld führt ungewöhnliche Acht-Stunden-Aktion durch
Feuerwehrleute in Bochum-Ehrenfeld haben am Montag einen außergewöhnlichen achtstündigen Einsatz durchgeführt, um eine schwere Metallkugel von einem Kirchturm zu bergen. Das 45 Kilogramm schwere Objekt drohte bei stürmischem Wetter herabzustürzen und zwang die Einsatzkräfte zu schnellem Handeln, bevor es zur akuten Gefahr wurde.
Der gefährliche Gegenstand – eine etwa 70 Zentimeter breite Metallkugel – befand sich in 54 Metern Höhe auf der Spitze der Melanchthon-Kirche. Aufgrund der großen Höhe waren herkömmliche Drehleitern und Krane der Feuerwehr nutzlos, weshalb ein 72 Meter hoher Teleskopmast eines Spezialunternehmens aus Essen angefordert wurde.
Rund 20 Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache Bochum und der örtlichen Freiwilligenwehr beteiligten sich an der Aktion. Sie sicherten die Kugel mit einem Netz, lösten sie vom Dach und ließen sie vorsichtig zu Boden. Während des gesamten Einsatzes wurden die Ausfahrspuren der Königsallee wiederholt gesperrt, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Scheiterte die Bergung, hätten die Behörden mit einer vollständigen, langfristigen Vollsperrung der Königsallee in beide Richtungen rechnen müssen.
Der Einsatz endete erfolgreich – die Gefahr, dass die Kugel auf die Straße stürzt, ist damit gebannt. Der Verkehr auf der Königsallee läuft seitdem wieder normal, weitere Behinderungen sind nicht zu erwarten.






