Essens Oberbürgermeister Kufen berät jetzt die Bundesregierung zu Nachhaltigkeit
Edmund HeckerEssens Oberbürgermeister Kufen berät jetzt die Bundesregierung zu Nachhaltigkeit
Thomas Kufen, Oberbürgermeister von Essen, ist in den Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung berufen worden. Die Entscheidung traf Bundeskanzler Friedrich Merz in Anerkennung von Kufens Engagement bei der Leitung der grünen Initiativen der Stadt. Essen selbst wurde 2017 zur "Umwelthauptstadt Europas" ernannt – eine Auszeichnung, die das starke Engagement der Stadt für ökologischen Fortschritt unterstreicht.
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde im Jahr 2001 ins Leben gerufen. Ihm gehören 15 Mitglieder an, die jeweils für eine Amtszeit von drei Jahren berufen werden. Ihre Aufgabe besteht darin, die Bundesregierung in Fragen der Nachhaltigkeitspolitik zu beraten und die Weiterentwicklung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie mitzugestalten.
Kufens Berufung erfolgt vor dem Hintergrund des ehrgeizigen Ziels Essens, bis 2040 klimaneutral zu werden. Die Stadt hat bereits mehrfach Anerkennung für ihre Umweltbemühungen erhalten, darunter den Titel "Umwelthauptstadt Europas" im Jahr 2017. Die Ratsmitglieder setzen sich darüber hinaus dafür ein, Nachhaltigkeit nicht nur politisch voranzutreiben, sondern auch die öffentliche Debatte anzuregen und gesellschaftlichen Wandel zu fördern.
Kufen erklärte, er fühle sich durch die Berufung geehrt und sehe darin eine Bestätigung für Essens nachhaltige Stadtentwicklung. Er plane, die Erfahrungen der Stadt auf Bundesebene einzubringen. Ein besonderer Fokus seiner Arbeit werde darauf liegen, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in die Arbeit des Rates einzubringen.
Mit seiner neuen Rolle verbindet Kufen die lokale Nachhaltigkeitsarbeit Essens mit der nationalen Politikgestaltung. Die Empfehlungen des Rates werden weiterhin die Umweltziele Deutschlands prägen. Seine Amtszeit beträgt drei Jahre und entspricht damit der üblichen Berufungsdauer im Rat.






