Essen startet 2026 mit NRW-Ehrenamtskarte und würdigt Freiwillige neu
Edmund HeckerEssen startet 2026 mit NRW-Ehrenamtskarte und würdigt Freiwillige neu
Essen führt im Januar 2026 die NRW-Ehrenamtskarte ein und ersetzt damit den bisherigen Essen-Pass für Ehrenamtliche. Die neue Initiative soll das Engagement von Freiwilligen in der gesamten Stadt würdigen und unterstützen. Anträge können sowohl digital als auch in Papierform gestellt werden.
Die Entscheidung folgt einer Vereinbarung, die Oberbürgermeister Thomas Kufen und Andreas Kersting, Leiter der Stabsstelle Bürgerengagement, unterzeichnet haben. Damit wurde die Einführung der Karte offiziell besiegelt – mit dem Ziel, den Zusammenhalt in der Gemeinschaft zu stärken. Kufen betonte, dass ehrenamtliches Engagement für den sozialen Zusammenhalt in Essen unverzichtbar sei.
Neben der NRW-Ehrenamtskarte gibt es künftig auch eine Jubiläumsehrenamtskarte, die langjähriges Engagement besonders honoriert. Die Bearbeitung der Anträge für beide Karten übernimmt das Amt für Bürgerbeteiligung und Ehrenamt der Stadt Essen.
Die Engagementstrategie der Stadt umfasst weitere Fördermaßnahmen – vom Heimatpreis über Mikroförderungen bis hin zu Stipendien für Ehrenamtliche. Kersting räumte ein, dass Freiwillige vor Herausforderungen stünden, hob aber gleichzeitig die persönlichen und gesellschaftlichen Vorteile ihres Einsatzes hervor.
Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Website der Stadt unter www.essen.de/ehrenamt.
Die neue NRW-Ehrenamtskarte schafft ein strukturiertes System, um das Engagement in Essen sichtbar zu machen. Ab Januar 2026 können sich Interessierte über eine App oder klassische Formulare bewerben. Die Initiative unterstreicht das kontinuierliche Bemühen der Stadt, bürgerschaftliches Engagement zu fördern und nachhaltig zu verankern.






