Essen führt Parkzonen für E-Scooter ein – Ende des Wildwest-Parkens
Edmund HeckerEssen führt Parkzonen für E-Scooter ein – Ende des Wildwest-Parkens
Essen richtet ausgewiesene Parkzonen für E-Scooter ein, um wildes Abstellen zu unterbinden
Essen hat damit begonnen, spezielle Parkflächen für E-Scooter einzurichten, um das unkontrollierte Abstellen der Fahrzeuge in stark frequentierten Bereichen einzudämmen. Die erste Phase des Projekts startete am 6. November 2025, nachdem der Verkehrsausschuss der Stadt kurzfristig grünes Licht gegeben hatte. Ziel der Verantwortlichen ist es, die Sicherheit zu erhöhen und das Chaos durch wahllos abgestellte Scooter zu verringern.
Die Initiative ging vom Amt für Straßen und Verkehr Essen aus, nachdem der Ausschuss für Verkehr und Mobilität den Plan am 29. Oktober 2025 gebilligt hatte. Oberbürgermeister Thomas Kufen besuchte den Hirschlandplatz, um sich vor Ort über den Fortschritt bei der Einrichtung der neuen Parkzonen zu informieren.
Bis Ende 2025 sollen 53 gekennzeichnete und beschilderte Standorte im Stadtzentrum, im Nordstadtbezirk sowie in Teilen des Südviertels entstehen. Über das städtische Online-Portal wurde ein strukturiertes Konzept zur Regelung von Leih-Scootern in dicht besiedelten Gebieten vorgestellt.
Ab dem 1. Januar 2026 sind die Anbieter von E-Scootern verpflichtet, an allen ausgewiesenen Parkplätzen Geofencing-Technologie zu installieren. Wird ein Scooter außerhalb der erlaubten Zonen abgestellt, bleibt die letzte Nutzerin oder der letzte Nutzer so lange kostenpflichtig, bis das Fahrzeug an einen zugelassenen Standort gebracht wird.
Die neuen Parkzonen sollen das chaotische Abstellen von E-Scootern in Essens belebtesten Vierteln verhindern. Durch Geofencing und klare Beschilderung erhofft sich die Stadt weniger Behinderungen im öffentlichen Raum und eine höhere Regelakzeptanz seitens der Fahrenden. Das System soll zu Beginn des Jahres 2026 voll funktionsfähig sein.






