06 May 2026, 02:18

Dortmunds Großoffensive: Warum so viele Kinder nicht schwimmen können

Plakat wirbt für ein Schwimmbad in Aschersleben, Deutschland, das Menschen zeigt, die im Wasser stehen und sitzen, mit Text über die Annehmlichkeiten des Bades.

Dortmunds Großoffensive: Warum so viele Kinder nicht schwimmen können

Dortmund startet Großoffensive: Immer mehr Kinder können nicht schwimmen

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In Dortmund läuft derzeit eine große Initiative, um einem besorgniserregenden Trend entgegenzuwirken: Viele Kinder in der Stadt beherrschen die Grundlagen des Schwimmens nicht. In einigen Stadtteilen fehlen bis zu 80 Prozent der Kinder grundlegende Schwimmfähigkeiten. Nun arbeiten lokale Akteure gemeinsam daran, dies bis zum Ende der Grundschulzeit zu ändern.

In diesem Herbst nehmen über 300 Kinder an kostenlosen Intensiv-Schwimmkursen teil. Die Kurse, die während der Schulferien stattfinden, richten sich an Schülerinnen und Schüler ab der zweiten Klasse. Organisiert werden sie vom StadtSportBund Dortmund und örtlichen Schwimmvereinen, die sich zusammengeschlossen haben, um jedem Kind die Möglichkeit zu geben, Schwimmen zu lernen.

Im Südbad, einem öffentlichen Hallenbad, beginnen die jungen Schwimmer mit der Gewöhnung ans Wasser. Sie üben Gleiten, Schweben und das Rufen um Hilfe in Notsituationen. Fortgeschrittenere lernen zudem lebensrettende Techniken wie das Rückenlage-Schwimmen.

Hintergrund der Aktion sind alarmierende Zahlen: In ganz Nordrhein-Westfalen kann jedes fünfte Kind nicht schwimmen. Eltern werden dazu aufgerufen, auch nach dem Erwerb des Seepferdchen-Abzeichens weiter mit ihren Kindern zu üben. Ziel ist es, das Selbstvertrauen im Wasser zu stärken und die Sicherheit langfristig zu gewährleisten.

Die zweiwöchigen Kurse sind Teil einer umfassenden Strategie, um Ertrinkungsrisiken zu verringern und die Wassersicherheit zu verbessern. Bis zum Ende der Grundschulzeit soll jedes Dortmunder Kind sicher schwimmen können. Kostenlose Angebote und kontinuierliche Unterstützung sind dabei der Schlüssel zum Erfolg.

Quelle