30 April 2026, 08:27

Dormagen gedenkt der Opfer der Reichspogromnacht mit bewegender Zeremonie

Mahnmal in Berlin mit Blumen und Kerzen vor einer Wand

Dormagen gedenkt der Opfer der Reichspogromnacht mit bewegender Zeremonie

Dormagen gedenkt der Opfer der Reichspogromnacht mit feierlicher Zeremonie am 9. November 2025

Am Sonntag, dem 9. November 2025, begehen die Bürger Dormagens den 87. Jahrestag der Reichspogromnacht mit einer würdevollen Gedenkveranstaltung. Die von Schülerinnen und Schülern vier örtlicher Schulen organisierte Feier erinnert an die Opfer der nationalsozialistischen Gewalt, die 1938 in ganz Deutschland Synagogen, Geschäfte und Wohnhäuser zerstörte. Alle Anwohner sind eingeladen, teilzunehmen und über dieses dunkle Kapitel der Geschichte nachzudenken.

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Die Gedenkfeier beginnt um 18:00 Uhr auf dem jüdischen Friedhof an der Zonser Heide. Bürgermeister Erik Lierenfeld wird die Veranstaltung mit einer Ansprache eröffnen und damit den Rahmen für den Abend des Gedenkens setzen. Anschließend wird Regina Nawrot, stellvertretende Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Dormagen-Kiryat Ono, ein Gebet für die Opfer des Pogroms sprechen.

Schülerinnen und Schüler der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule, des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums, der Hackenbroich-Realschule und des Leibniz-Gymnasiums Hackenbroich haben die Initiative für die Planung der Veranstaltung übernommen. Ihr Engagement unterstreicht die Bedeutung, das historische Gedächtnis an die jüngeren Generationen weiterzugeben.

Gegen Ende der Zeremonie werden Bürgermeister Lierenfeld und Uwe Schunder, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Dormagen-Kiryat Ono, einen Blumengruß niederlegen. Im Anschluss sind alle Teilnehmer zu einem Empfang in der Zonser Friedenskirche eingeladen, wo Suppe und Getränke gereicht werden. Männliche Besucher werden gebeten, aus Respekt auf dem Friedhof eine Kopfbedeckung zu tragen.

Die Veranstalter laden alle Bürger herzlich ein, sowohl an der Gedenkfeier als auch am anschließenden Beisammensein teilzunehmen. Die Feier endet mit einer Schweigeminute und dem Niederlegen von Blumen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich in der Friedenskirche bei Gesprächen und Erfrischungen auszutauschen. Die Veranstaltung dient nicht nur der Erinnerung an die Vergangenheit, sondern stärkt auch den Zusammenhalt in der heutigen Gemeinschaft.

Quelle