14 April 2026, 06:24

Doppelschlag in der Medienbranche: Zwei Großhändler melden Insolvenz an

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, aufgeteilt nach Branche und Erholungsstatus, mit Text, der die wirtschaftliche Erholung angibt.

Doppelschlag in der Medienbranche: Zwei Großhändler melden Insolvenz an

Zwei große deutsche Mediengroßhändler melden innerhalb weniger Tage Insolvenz an

Die A. Stein'sche Buchhandlung mit 80 Mitarbeitenden beantragte am 17. September die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Nur kurz darauf folgte die Mediengruppe Stein – der zweitgrößte Fachmedien-Distributor des Landes – und setzte damit 250 Arbeitsplätze sowie einen Jahresumsatz von 100 Millionen Euro auf das Spiel.

Der Zusammenbruch der Mediengruppe Stein betrifft 18 Tochterunternehmen, darunter bekannte Namen wie Solon, Delbanco, Massmann und Albert Müller. Branchenexperten warnen nun vor weitreichenden Störungen. Jörg Pieper, Leiter Content-Akquise bei Get More Brain, sprach von einer "massiven Verunsicherung" auf dem Markt.

Doch die Krise beschränkt sich nicht auf Stein: Auch der Konkurrent Schweitzer Fachinformationen kämpft mit Problemen, nachdem die Integration übernommenen Unternehmen an hohen Kaufpreisen und operativen Hürden gescheitert ist. Unterdessen hat das Branchenmagazin Börsenblatt reagiert und bietet auf seiner Plattform Hilfestellung an – mit FAQs, Kontaktdaten und einer Übersicht aller verfügbaren Angebote.

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Mit den Insolvenzen stehen 100 Millionen Euro Umsatz auf dem Spiel – und die Zukunft der Fachmedien-Distribution in Deutschland ist ungewiss. Da zentrale Akteure ins Straucheln geraten, müssen Unternehmen, die auf diese Dienstleistungen angewiesen sind, schnell Alternativen finden. Die Ressourcen des Börsenblatts könnten für alle, die sich durch die Folgen navigieren müssen, zu einem unverzichtbaren Werkzeug werden.

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