28 June 2026, 22:27

Dänemarks Tollenmeisterschaft: Wie ein Internet-Witz zum Kult-Event wurde

Dänemarks jährlicher Mullet-Wettbewerb lockt eine Rekordzahl an Fans, während das Haar-Event wächst

Dänemarks Tollenmeisterschaft: Wie ein Internet-Witz zum Kult-Event wurde

Dänemarks „Tollenmeisterschaft“: Vom Online-Scherz zum europaweit skurrilsten Kulturevent

Was als harmloser Internetspaß begann, hat sich zu einem der ungewöhnlichsten kulturellen Highlights Europas entwickelt: die dänische Tollenmeisterschaft. Über 1.000 Zuschauer strömten am 6. Juni 2026 nach Kopenhagen, um die neueste Auflage dieses skurrilen Wettbewerbs mitzuerleben.

Die Idee dazu hatte der dänische Elektriker Steffen Stiw Weber, als er sich entschied, selbst einen Vokuhila – im Englischen als Mullet bekannt – wachsen zu lassen. Als er erfuhr, dass die US-amerikanische Vokuhila-Meisterschaft nur Staatsbürgern offenstand, gründete er kurzerhand sein eigenes Event. Mittlerweile wirbt das Mullet Mesterskabet – wie der Wettbewerb offiziell heißt – mit dem Slogan „Dänemarks größte und coolste Vokuhila-Party“ und verzeichnet Jahr für Jahr steigende Besucherzahlen.

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In diesem Jahr fand die Meisterschaft auf dem Onkel Dannys Plads im Kopenhagener Stadtteil Vesterbro statt. Zwölf Teilnehmer kämpften um den nationalen Ruhm und präsentierten dabei aufwendige Frisuren und Bühnenshows. Ein Kandidat formte seine Haare zur dänischen Flagge, andere betraten die Bühne mit ringkampfähnlichen Ankündigungen und in schrillen Kostümen.

Die Jury bewertete die Teilnehmer nach Kriterien wie Kreativität, Bühnenpräsenz, Hingabe zur Vokuhila-Kultur und künstlerischem Ausdruck. Die Stimmung war eine Mischung aus Schönheitswettbewerb, Punk-Konzert und Kulturfest.

Die Auflage 2026 festigte den Platz der Meisterschaft als fester und einzigartiger Bestandteil des dänischen Kulturkalenders. Mit wachsenden Zuschauerzahlen und immer einfallsreicheren Beiträgen zeigt der Wettbewerb keine Anzeichen von Ermüdung. Die Veranstalter feiern den Vokuhila weiterhin als Symbol für Kreativität und Lebensfreude.

Quelle