18 April 2026, 14:26

Cyberbedrohungen alarmieren Unternehmen: 88 Prozent sehen hohes Risiko

Ein kreisförmiges Wortwolkenbild mit "Information Security" in verschiedenen Sprachen, am größten in der Mitte und kleinere Wörter strahlen nach außen, in Blauschattierungen.

Cyberbedrohungen alarmieren Unternehmen: 88 Prozent sehen hohes Risiko

Eine neue Umfrage zeigt wachsende Besorgnis über Cyberbedrohungen in Unternehmen. Der Eco-Verband befragte 175 IT-Experten, wobei 88 Prozent das aktuelle Risikoniveau als hoch oder sehr hoch einstuften. Ransomware bleibt der häufigste Angriffstyp – doch keines der betroffenen Unternehmen zahlte Lösegeld.

Laut der Studie waren im vergangenen Jahr 6,4 Prozent der Firmen von Ransomware-Angriffen betroffen. Trotz der Bedrohung entschied sich keines der Unternehmen, den Forderungen der Erpresser nachzukommen. Ein weiteres wachsendes Problem ist CEO-Betrug, von dem 6,3 Prozent der Betriebe betroffen waren.

Etwa 5 Prozent der Unternehmen verzeichneten im selben Zeitraum mehrere Sicherheitsvorfälle. Als Reaktion darauf planen 47,4 Prozent, ihre IT-Sicherheitsbudgets aufzustocken. Datenverschlüsselung, E-Mail-Schutz und Notfallplanung zählen mittlerweile zu den obersten Prioritäten der meisten Firmen.

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Um die Bedrohungen einzudämmen, führen 60 Prozent der Unternehmen regelmäßig Schulungen für Mitarbeiter zur IT-Sicherheit durch. Gleichzeitig setzen bereits 40 Prozent KI-Tools ein, um ihre Abwehrkräfte zu stärken. Dennoch gehen 93 Prozent davon aus, dass KI Cyberangriffe in Zukunft noch gefährlicher machen wird.

Die Ergebnisse verdeutlichen einen Wandel im Umgang der Unternehmen mit Cybersicherheit. Immer mehr Firmen investieren in Schulungen, KI und höhere Budgets, um den sich weiterentwickelnden Risiken zu begegnen. Die Weigerung, Lösegeld zu zahlen, deutet auf einen stärkeren Fokus auf Prävention und Resilienz hin.

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