08 May 2026, 20:21

Caravan-Branche setzt auf Digitalisierung, um junge Käufer zu gewinnen

Menschen mit Masken gehen eine Straße entlang neben einem hohen Gebäude, vorbei an einem Metallrahmen mit Bannern, einem Verkehrspfahl, einer Tafel, einem Straßenpfahl, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Caravan-Branche setzt auf Digitalisierung, um junge Käufer zu gewinnen

Die deutsche Caravan-Branche passt ihre Strategie an, um eine neue Käufergeneration zu gewinnen. Der CIVD, der Hersteller und Händler in Deutschland und Europa vertritt, hat Pläne bekannt gegeben, sein Marketingkonzept zu modernisieren. Dieser Schritt folgt auf einen spürbaren Wandel in der Kundschaft, da zunehmend jüngere, technikaffine Verbraucher auf den Markt drängen.

Der Absatz von Wohnwagen und Wohnmobilen war während der COVID-19-Pandemie stark angestiegen und hatte sich im Vergleich zur Zeit vor der Krise fast verdoppelt. Aktuelle Zahlen zeigen jedoch einen Rückgang – bedingt durch wirtschaftliche Unsicherheiten, geopolitische Spannungen und anhaltende Lieferkettenprobleme.

Eine Studie der GfK Consumer Insights unterstreicht den Wandel im Profil der Caravan-Enthusiasten: Die neue Zielgruppe ist jünger und deutlich stärker online aktiv als die traditionelle Kundschaft. Als Reaktion darauf wird der CIVD seine Werbestrategie ausweiten – über klassische TV-Kampagnen hinaus – und gezielt digitale Plattformen nutzen, um präziser zu werben.

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Die Organisation, die auch für die CARAVAN SALON in Düsseldorf verantwortlich ist, hat eigene Marktanalysen durchgeführt, um diese Entwicklungen besser zu verstehen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, werden CIVD und GfK ihre Zusammenarbeit fortsetzen. Im Fokus stehen dabei die Erfassung von Kaufabsichten und die frühzeitige Erkennung von Branchentrends.

Mit der überarbeiteten Strategie will der CIVD eine digital vernetzte Zielgruppe ansprechen und gleichzeitig aktuelle MarktHerausforderungen meistern. Durch die Kombination aus traditionellem und digitalem Marketing hofft die Branche, die Verkaufszahlen zu stabilisieren und jüngere Käufer zu begeistern. Die weitere Zusammenarbeit mit GfK soll diese Bemühungen in den kommenden Monaten verfeinern.

Quelle