Buschfeld in Solingen: Wohnbaupläne fallen – Freiflächen gewinnen an Bedeutung
Edmund HeckerBuschfeld in Solingen: Wohnbaupläne fallen – Freiflächen gewinnen an Bedeutung
Das Gebiet Buschfeld in Solingen soll seinen Status als potenzielles Wohnbau-Reservegebiet verlieren. Der Planungsausschuss des Regierungsbezirks hat einen Vorschlag unterstützt, das Gelände in Freifläche und landwirtschaftliche Nutzfläche umzuwidmen. Die Entscheidung folgt auf eine hitzige Debatte über lokale Flächennutzungsprioritäten.
Der Planungsausschuss empfahl die Änderung nach ausführlichen Beratungen. Befürworter argumentierten, der Schutz von Freiflächen und Ackerland in Buschfeld sei von zentraler Bedeutung. Sie erhielten breite Unterstützung, wenn auch nicht alle Ausschussmitglieder zustimmten.
Die Fraktion von FDP/Freie Wähler sowie ein SPD-Vertreter stimmten gegen die Umwidmung. Kritiker, darunter die FDP/Freie Wähler, warfen der Vorlage vor, sie werde die zukünftige Entwicklung Solingens einschränken. Auch die Industrie- und Handelskammer Niederrhein sowie die Handwerkskammer Düsseldorf hatten sich in früheren Anhörungen gegen die Änderung ausgesprochen.
Die Empfehlung geht nun mit starker Rückendeckung in die nächste Runde. Sie spiegelt den anhaltenden Konflikt Solingens wider, Wohnraumbedarf und Freiflächen-Erhalt in Einklang zu bringen. Die endgültige Entscheidung wird zeigen, ob Buschfeld als mögliches Baugebiet erhalten bleibt oder künftig unter Agrarschutz gestellt wird.






