17 June 2026, 16:17

Bundestag startet Pandemie-Aufarbeitung – und CDU fordert härtere Linie bei syrischen Geflüchteten

Deutschland -Aktualisierungen: CDU setzt sich für mehr freiwillige Rückkehr von Syrern ein

Bundestag startet Pandemie-Aufarbeitung – und CDU fordert härtere Linie bei syrischen Geflüchteten

Der Deutsche Bundestag hat eine offizielle Aufarbeitung der Coronavirus-Pandemie eingeleitet und dafür einen neuen Untersuchungsausschuss eingesetzt. Die Kommission wird die Regierungsmaßnahmen prüfen und strebt an, bis Juni 2027 Empfehlungen vorzulegen. Im Fokus stehen dabei zentrale Themen wie die Beschaffung von Schutzmasken, die Impfstoffentwicklung und die Auswirkungen auf junge Menschen.

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Der Ausschuss will ein umfassendes Bild der Pandemie und ihres Managements zeichnen. Untersucht werden unter anderem Wirtschaftshilfen, die Impfkampagnen sowie die Folgen für Kinder und Jugendliche. Ziel ist es, innerhalb der nächsten drei Jahre Erkenntnisse zusammenzutragen und Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten.

Unterdessen fordern die konservativen Christdemokraten strengere Maßnahmen, um syrische Geflüchtete zur Rückkehr in ihre Heimat zu bewegen. Seit Anfang 2025 sind erst 1.867 Syrer mit staatlicher Unterstützung zurückgekehrt. CDU-Politiker argumentieren, der Aufenthalt in Deutschland müsse für Geflüchtete weniger attraktiv gestaltet werden.

Die Partei von Bundeskanzler Friedrich Merz drängt auf mehr Anreize für freiwillige Ausreisen. Der CDU-Innenexperte Alexander Throm betonte, syrische Staatsbürger sollten zurückkehren und am Wiederaufbau ihres Landes mitwirken. Bisher sind nur wenige seit dem Sturz des Assad-Regimes in ihre Heimat zurückgekehrt.

Die Arbeit des Ausschusses wird die künftige Pandemievorbereitung in Deutschland prägen. Der konservative Vorstoß zur Rückführung von Geflüchteten könnte zu politischen Kurswechseln führen. Beide Initiativen spiegeln die anhaltenden Debatten über Migrationspolitik und öffentliche Gesundheitsstrategien wider.

Quelle