22 May 2026, 20:40

Bochum zieht seit 30 Jahren Tausende Ostdeutsche an – der Trend hält an

35 Jahre Wiedervereinigung in Bochum

Bochum zieht seit 30 Jahren Tausende Ostdeutsche an – der Trend hält an

In den vergangenen drei Jahrzehnten hat Bochum einen stetigen Zuzug von Bewohnern aus Ostdeutschland verzeichnet. Seit 1991 haben etwa 15.000 Menschen aus den neuen Bundesländern ihren Wohnsitz in die Stadt verlegt. Der Trend zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung – jährlich kommen Hunderte hinzu.

Die Wanderungsbewegung aus den ostdeutschen Regionen nach Bochum hält seit Jahren unverändert an. Im Durchschnitt ziehen jährlich rund 500 Personen in die Stadt. Dieses Muster besteht seit der Wiedervereinigung und hat zu insgesamt etwa 15.000 Neu-Bochumern seit 1991 beigetragen.

Deutlich weniger Menschen nehmen den umgekehrten Weg. Die Zahl derer, die Bochum in Richtung Osten verlassen, liegt rund 35 Prozent unter der der Zuziehenden. Diese Schieflage unterstreicht die Attraktivität der Stadt als Ziel für alle, die neue Chancen suchen.

Die Migrationszahlen spiegeln Bochum wachsende Bedeutung als Zielort für Ostdeutsche wider. Mit jährlich etwa 500 Neuankömmlingen und weniger Fortzügen gewinnt die Stadt kontinuierlich mehr Einwohner, als sie verliert. Der Trend prägt die lokale Bevölkerungsstruktur seit über 30 Jahren.

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