Bielefelder Bürger entgeht knapp einem perfiden Anlagebetrug am Telefon
Edmund HeckerBielefelder Bürger entgeht knapp einem perfiden Anlagebetrug am Telefon
Ein Bielefelder Bürger erhielt kürzlich einen verdächtigen Anruf. Ein angeblicher Vermögensverwalter bot eine einjährige Festgeldanlage mit einer Rendite von 5,4 Prozent an – ein Angebot, das auf den ersten Blick seriös wirkte. Später stellte sich heraus, dass es sich um einen versuchten Anlagebetrug handelte.
Der Anrufer gab vor, für ein Finanzinstitut zu arbeiten, und präsentierte die Geldanlage als sichere Chance. Überzeugt von der Aussicht auf hohe Gewinne, gab der Bürger persönliche und finanzielle Daten preis. Erst im Nachhinein wurde ihm klar, dass das Angebot betrügerisch war.
Hinter solchen Maschen stecken oft Kriminelle, die gezielt Vertrauen aufbauen, um ihre Opfer zur Überweisung großer Summen zu bewegen. Das Geld fließt dann nicht in die versprochene Anlage, sondern in kriminelle Netzwerke – und ist für die Geschädigten meist unwiederbringlich verloren.
Die Bielefelder Polizei warnt vor unaufgeforderten Anrufen angeblicher Anlageberater und rät, die Seriosität von Anbietern über die Website der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu prüfen. Bei weiteren Fragen steht die Polizeidirektion Bielefeld für Auskünfte zur Verfügung.
