Berlins Clubkultur feiert elf Tage lang ihre rebellische Geschichte und Vielfalt
Walburga HornigBerlins Clubkultur feiert elf Tage lang ihre rebellische Geschichte und Vielfalt
Berlins Clubszenen feiern ihre lebendige Geschichte und Kultur beim Festival Tag der Clubkultur
Vom 2. bis 12. Oktober verwandelt sich die Hauptstadt in eine Bühne für über 100 Veranstaltungen – von legendären Clubs bis zu versteckten Pop-up-Locations. Organisiert von der Clubkommission Berlin, rückt das Festival die soziale und politische Bedeutung der Partykultur seit dem Mauerfall in den Fokus.
Den Auftakt macht am 2. Oktober das Haus der Visionäre, wo der Club der Visionäre und das CTM-Festival ein gemeinsames Event veranstalten. Am 3. Oktober folgt die Vorführung von "B-Movie", einem Dokumentarfilm des DJs und Kurators Mark Reeder, der das Berliner Underground-Leben nach dem Mauerfall einfängt.
Am 4. Oktober präsentiert der Tipsy Bear in Prenzlauer Berg eine Drag-Show als Teil des Programms. Etablierte Clubs wie KitKatClub, Cassiopeia und Ohm sind ebenso dabei wie kleinere Off-Spaces und temporäre Locations. Das vielseitige Line-up spiegelt wider, wie sich die Techno-Kultur Berlins in den 1990ern entwickelte – als verlassene Ost-Berliner Gebäude zu Zentren der Rave-Szene wurden.
Das vollständige Programm und weitere Details gibt es unter *tagderclubkultur.berlin*.
Der Tag der Clubkultur vereint ikonische Spielstätten und aufstrebende Orte, um das Erbe der Berliner Nachtkultur zu würdigen. Mit Veranstaltungen über elf Tage unterstreicht das Festival den anhaltenden Ruf der Stadt als Hochburg für elektronische Musik und alternative Kultur. Weitere Infos und Tickets sind auf der offiziellen Website erhältlich.






