Bergisch Gladbach kauft Grundstück an der Sander Straße für neue Stadtentwicklung
Aldo RömerBergisch Gladbach kauft Grundstück an der Sander Straße für neue Stadtentwicklung
Die Stadt Bergisch Gladbach hat das Grundstück an der Sander Straße 37–47 erworben. Die Abrissarbeiten laufen bereits und markieren den Beginn einer neuen Phase für das Gebiet. Der Kauf folgt auf jahrelange Umstrukturierungsmaßnahmen, darunter der Bau eines Wohnkomplexes mit 120 Wohneinheiten im Jahr 2023.
In den letzten zehn Jahren wandelte sich das Gelände von einer industriellen Nutzung hin zu einer gemischten Wohn- und Gewerbefläche. 2018 wurden alte Lagergebäude abgerissen, und bis 2023 entstand ein neues Wohngebäude mit Einzelhandelsflächen im Erdgeschoss. Der aktuelle Eigentümer hatte das Grundstück Ende 2025 erworben, bevor er es an die Stadt verkaufte.
Vor Beginn der Arbeiten wurden ein geotechnisches Gutachten und ein Abrissplan erstellt. Der Verkäufer bleibt für die Beräumung des Geländes und die Beschaffung aller notwendigen Genehmigungen verantwortlich. Besonders berücksichtigt werden die Hangstabilität und der Schutz benachbarter Grundstücke.
Der Kaufpreis der Stadt hängt davon ab, dass das Grundstück vollständig beräumt und frei von Altlasten übergeben wird. Der Eigentumsübergang erfolgt nach vollständiger Bezahlung. Beamte haben bereits Andeutungen über künftige Pläne gemacht, darunter die mögliche Errichtung einer Grundschule auf dem Gelände.
Während die Planung voranschreitet, wird die Stadt die Öffentlichkeit informieren und zu einer breiten Diskussion einladen. Aktuell ist das Areal im Flächennutzungsplan als unbeplanter Innenbereich nach deutscher Baurechtordnung ausgewiesen.
Der Abriss stellt den ersten Schritt in der langfristigen Vision der Stadt für das Gelände dar. Nach der Beräumung könnte das Land für öffentliche Zwecke genutzt werden, darunter auch für Bildungsprojekte. Weitere Details werden bekannt gegeben, sobald die Pläne konkretisiert werden.






