Architekturstudium in Wuppertal droht 2033 das Aus durch Sparmaßnahmen
Architekturstudium an der Bergischen Universität Wuppertal könnte bis 2033 eingestellt werden
Bis zum Jahr 2033 könnte der Architekturstudiengang der Bergischen Universität Wuppertal geschlossen werden. Acht der elf Professuren werden voraussichtlich unbesetzt bleiben, was die Zukunft des Fachbereichs gefährdet. Die Hochschule warnt, dass gekürzte Landesmittel bereits ab dem nächsten Jahr zu einem Stopp der Neuaufnahmen zwingen könnten.
Aktuell steht die Universität vor einem erwarteten Fehlbetrag von 5,7 Millionen Euro bei den staatlichen Zuwendungen ab 2026. Vor diesem Hintergrund prüfen die Verantwortlichen, ob der Betrieb der Architekturfakultät aufrechterhalten werden kann. Sollten die Pläne umgesetzt werden, würden ab 2025 keine Erstsemester mehr immatrikuliert – obwohl der endgültige Landeshaushalt noch nicht feststeht.
Trotz seiner überschaubaren Größe hat der Studiengang sich einen starken Ruf in Forschung und Lehre erarbeitet. Rund 500 Studierende sind derzeit eingeschrieben, und die Universität versichert, dass sie ihren Abschluss in Wuppertal machen können. Doch für den Dekan des Fachbereichs, Prof. Christoph Grafe, steht die Einstellung des Studiengangs bereits fest.
Betroffen wäre auch der Jahrgang, der in diesem Wintersemester sein Studium beginnt. Falls die Universität die Pläne umsetzt, würde der Wegfall von acht Professuren bis 2033 eine Fortführung des Studiengangs in seiner bisherigen Form unmöglich machen.
Die mögliche Schließung ist Folge finanzieller Engpässe und rückläufiger Landesförderung. Aktuelle Studierende können ihr Studium abschließen, doch künftige Bewerber könnten bald keine Möglichkeit mehr haben, in Wuppertal Architektur zu studieren. Die endgültige Entscheidung hängt von der anstehenden Verabschiedung des Landeshaushalts ab.






