11 May 2026, 02:24

Alma Hasun begeistert Wien mit zwei atemberaubenden Monologen

Offenes Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts", das eine Seite mit Text und ein Logo zeigt.

Alma Hasun begeistert Wien mit zwei atemberaubenden Monologen

Die Schauspielerin Alma Hasun hat in dieser Spielzeit in Wien mit zwei eindrucksvollen Monologen überzeugt. Zu ihren jüngsten Rollen zählen eine Tochter, die versucht, ihre Eltern wieder zusammenzubringen, und eine Pianistin, die plötzlich nicht mehr spielen kann. Beide Stücke haben mit ihrer emotionalen Tiefe und anspruchsvollen Spieldauer Aufsehen erregt.

An einem Sonntagmittag betrat Hasun im Wiener Kammerspiele die Bühne. Um 15 Uhr begann Sophia oder Das Ende der Humanisten, ein zweieinhalbstündiger Monolog über eine Frau, die die schwindende Liebe ihrer Eltern wiederbeleben will. Die Vorstellung zeigte einmal mehr ihr Talent, das Publikum mit roher, ungebrochener Intensität zu fesseln.

Zuvor war sie in Ganymed Areal zu sehen, einem Teil des ortsspezifischen Stationentheaters im Otto-Wagner-Areal in Penzing. Dieser dreistündige Monolog erzählte die Geschichte einer Pianistin, die plötzlich ihre Spielfähigkeit verliert. Die Rolle verlangte sowohl körperliche als auch emotionale Ausdauer – Eigenschaften, für die Hasun bekannt ist.

Ihre Vorbereitung auf eine weitere Rolle, Die Kostverköstiger, wurde von Margot Friedländers Memoiren Versuch, dein Leben zu machen geprägt. Die Themen von Widerstandskraft hinterließen bei ihr einen tiefen Eindruck. Neben zeitgenössischen Stücken trat Hasun auch in Tschechows Onkel Wanja am Theater in der Josefstadt auf. Einst nannte sie Der dumme Franzose aus Er und Sie als ihre Lieblingsgeschichte Tschechows.

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Hasuns jüngste Auftritte bestätigen ihren Ruf, komplexe und körperlich anspruchsvolle Rollen zu meistern. Sophia oder Das Ende der Humanisten und Ganymed Areal haben ihren Status als faszinierende Persönlichkeit der Wiener Theaterszene weiter gefestigt. Das Publikum bleibt von ihren emotional aufgeladenen Darstellungen gefangen.

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