ADFC Korschenbroich kämpft für sichere Radwege und ein vernetztes Fahrradnetz bis 2026
Aldo RömerADFC Korschenbroich kämpft für sichere Radwege und ein vernetztes Fahrradnetz bis 2026
ADFC Korschenbroich setzt sich für bessere Radbedingungen in der Stadt ein
Bis 2026 plant der Verein unter anderem Fahrradstraßen, sichere Schulwege und ein vernetztes Radwegenetz für alle Altersgruppen. Bereits in diesem Jahr wurden erste Maßnahmen umgesetzt, etwa die Freigabe von Einbahnstraßen für den Radverkehr in beide Richtungen.
Die Initiative begann 2023, als eine Bürgerpetition für mehr Sicherheit auf der L382 zwischen Korschenbroich und Liedberg angenommen wurde. Bis Ende 2024 wurden an zwei neuralgischen Punkten – in der Nähe von Wegberg-Jüngersdorf und nördlich von Liedberg – Geschwindigkeitsmessanlagen installiert. Im Frühjahr 2025 folgte die Sanierung eines 2,5 Kilometer langen Abschnitts, und bis Mitte 2025 kamen 1,2 Kilometer geschützte Radspuren hinzu. Seit Anfang 2026 gab es keine weiteren Meldungen zu Fortschritten.
Um den Druck aufrechtzuerhalten, organisiert der ADFC Korschenbroich am 5. Dezember eine Fahrraddemo. Startpunkt ist der Matthias-Hooren-Platz zwischen dem Aldi-Markt und der Polizeistation. Die Teilnehmer fordern damit weitere Verbesserungen, um das Radfahren für alle sicherer und attraktiver zu machen.
Langfristig will der Verein das Rad zur selbstverständlichen Wahl für alle Bürger machen. Die Ziele für 2026 umfassen den Ausbau von Fahrradstraßen, sichere Schulwege und ein durchgängiges, gut verknüpftes Radnetz in der gesamten Stadt.
Die Demonstration am 5. Dezember soll die anhaltenden Forderungen nach einer besseren Infrastruktur unterstreichen. Mit Tempomessanlagen, neuen Radspuren und sanierten Straßen hat Korschenbroich bereits Schritte nach vorn gemacht. Doch der ADFC bleibt dran – bis Radfahren für alle sicher und mühelos möglich ist.






