27 April 2026, 00:31

Aachener Projekt unterstützt junge Geflüchtete seit zehn Jahren auf dem Weg in den Beruf

Plakat Ankündigung von Gebührenbefreiungen für über 1.000 Coursera-Kurse für Flüchtlinge, mit mehreren Personen im Hintergrund mit Taschen.

Aachener Projekt unterstützt junge Geflüchtete seit zehn Jahren auf dem Weg in den Beruf

Ein langjähriges Projekt in Aachen hilft jungen Geflüchteten und Migrantinnen und Migranten, berufliche und alltagspraktische Fähigkeiten aufzubauen. Das nunmehr seit einem Jahrzehnt laufende Vorhaben erhielt kürzlich Besuch von Josefine Paul, der Landesministerin für Integration und Jugendangelegenheiten. Finanziert wird das Programm durch Mittel der nordrhein-westfälischen Landesregierung sowie regionaler Partner.

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Das Projekt "Jugendsozialarbeit mit jungen Geflüchteten" unterstützt seit 2014 migrantische Jugendliche in Aachen. Angesiedelt im Hochgrundhaus an der Lütticher Straße, bietet es täglich Deutschkurse an – kombiniert mit beruflicher Ausbildung in Handwerksberufen wie Bau, Metallverarbeitung und Medien. Zwei fest angestellte Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter begleiten die Teilnehmenden auf ihrem Weg in Schule, Ausbildung oder Arbeit.

Zusätzliche Ferienkurse vertiefen mit Sprachübungen, Berufsberatung und Freizeitaktivitäten das Angebot. Ein spezielles Nachmittagsprogramm richtet sich an junge Migrantinnen ab 15 Jahren. Eng kooperiert das Projekt mit Berufskollegs und dem Kommunalen Integrationszentrum, um bedürftige Jugendliche zu erreichen.

In diesem Jahr stellt das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration von Nordrhein-Westfalen 97.000 Euro bereit, ergänzt durch Mittel des Landesverbands Rheinland (LVR). Das Vorhaben ist einer von vier Standorten der Jugendberufshilfe in Aachen und verbindet praktische Ausbildung mit sozialer Begleitung.

Durch die Kombination aus Sprachförderung, Berufsvorbereitung und individueller Betreuung soll die Integration junger Migrantinnen und Migranten erleichtert werden. Mit der fortlaufenden Unterstützung von Land und Region wird das Projekt auch künftig Jugendliche und junge Erwachsene dabei unterstützen, ihren Platz in Bildung oder Arbeitswelt zu finden.

Quelle